Reisebericht der Stella Maris in Griechenland – Aegina bis Ermoupolis


Reisebericht der Stella Maris Crew.

Stella Maris

Wie immer läuft nicht alles, wie man plante. Am Dienstag, den 28. Juli sollten Jan und Nina kommen. Olympic Airways hatte etwas dagegen. Sie strichen den Flug Berlin-Athen ersatzlos. So kamen die Zwei erst einen Tag später bei uns an.
Wir blieben einen weiteren Tag in Aegina, um dann am Freitag nach Epidaurus auf der Peleponnes zu verholen und gleich abends ins Theater zu gehen. Nicht weit von der neuen Hafenstadt Epidaurus ist das im Altertum berühmte Asklepios-Heilig mit dem best erhaltenen alten Theater Griechenlands, das bis zu 12.000 Zuschauern Platz bot und eine unglaubliche Akustik besitzt. Von Anfang Juli bis Ende August werden jedes Wochenende klassische altgriechische Stücke gegeben. An „unserem“ Wochenende gab es die Perser von Aischilos, das von der Niederlage der Perser in der Seeschlacht von Salamis handelt. Verstanden haben wir zwar kein Wort, aber die Atmosphäre war unglaublich schön. Das Theater war zu etwa 80 % besetzt, davon offensichtlich sehr viele Griechen. Als wir nachts gegen 1.00 Uhr zurückkamen, lag ein riesiges Boot direkt neben uns (ca 50 m lang, 8 m breit und unendlich hoch. Wir bekamen einen grossen Schreck, aber alles war in Ordnung und als sie am nächsten Morgen schon um 5.30 Uhr ausliefen, ging auch alles gut.
Wir verliessen den Hafen später, um am Abend unter Kap Sunion zu ankern. Oben auf dem Kap stehen die Ruinen eines berühmten Poseidon-Tempels, den wir am nächsten Morgen besuchten. Den Rest des Tages verbrachteb wir in der Bucht, um am nächsten Morgen nach Kithnos zu segeln, wo wir noch ein Plätzchen im Hafen fanden und uns in der heissen Schwefelquelle, die in das Meer mündet, aalten. Heute sind wir in Ermoupolis auf Syros angekommen. Wir nähern uns langsam unserem nächsten Ziel: Delos.
Das Wetter ist  täglich von morgens bis abends sonnig, die Temperaturen schwanken zwischen 25  und 34 Grad, der Wind zwischen 0 bis 6 Bft. Ihr seht, es ist ein wenig Abwechslung im Wetter. Wenn es Wind gibt, ist es eine herrliche Segelei, weil die Wellen meist nicht sehr hoch sind. Werden die Wellen mal höher, sind  sie ein wenig unangenehm, weil sie sehr kurz und steil sind.
Sonst geht es uns gut, wir geniessen die angenehme Atmosphaere der kleinen griechischen Orte und ihrer Tavernen.
Grüße von der Stella Maris 4. August 2009