Reisebericht der Stella Maris in der Türkei


Stella Maris

Hallo,

mit Schrecken habe ich festgestellt, dass es mehr als 4 Wochen her ist, dass wir uns mit einem kurzen Bericht bei Euch gemeldet haben. Aber es ist auch nicht wirklich viel passiert.

Wie geplant, hat uns Dimitris unsere Sachen gebracht. Wir haben dann drei sehr schöne Abende mit ihm verbracht, während wir tags über damit beschäftigt waren, alles wieder in unserem Schiff zu verstauen. Als wir nach einigen Tagen auslaufen wollten, wurde Wolfgang von Montezumas Rache erwischt. Nach 4 Tagen gingen wir auf Dimitris Rat hin in die Ambulanz eines Krankenhauses, wo Antibiotika verschrieben wurden. Die halfen sehr schnell und wir konnten nach zwei weiteren Tagen auslaufen.

In schönen Tagestouren segelten wir bis Mykonos und dann erneut in einem Overnighttoern nach Leros, wo wir auf auf Mario mit der Amaltea warten wollten. Die Ankunft von Mario verzögerte sich etwas, so dass wir dort eine ganze Woche zubrachten, davon drei Tage mit der Amaltea.

Gestern sind wir dann 23 Meilen gesegelt und sind in Turgut Reis in der Türkei (an der Spitze der Halbinsel, an deren Südküste Bodrum liegt) angekommen. Hier empfing uns eine gepflegte und teure Marina. Beim Einlaufen hörte der Bugstrahl auf zu arbeiten. Wolfgang hat das Vorschiff ausgeräumt und baut weitere Sachen aus, um die Sache in Ordnung zu bringen. Da der Propeller noch am Getriebe ist, sucht er innen am Motor nach der Ursache.

Heute haben wir ausserdem in die Türkei einklariert (auf dem Transitlog – einer Art Segelerlaubnis – sind die Stempel von vier Behörden einzuholen, deren Reihenfolge genau vorgeschrieben ist).

Morgen wollen wir nach Marmaris weitersegeln, um uns nach einem guten Automechaniker umzusehen. Schon seit langem wollte ein Zylinder von Gottlieb (unserem Motor) nicht mehr richtig seine Arbeit tun, seit einiger Zeit hatte Wolfgang dann den Eindruck, dass er gar nichts mehr tat. Wolfgang hat dann die Druckleitung dieses Zylinders an die Rückölleitung angeschlossen und nun hinken wir – wenn motort werden muss – auf drei Zylindern durch die Gegend. Wir hoffen, in der Türkei Handwerker zu finden, die sich auf alte Mercedesmotoren verstehen. Von deutschen Seglern, die schon lange in diesen Gewässern segeln, ist uns besonders ein Mechaniker in Marmaris empfohlen worden. Wir wuenschen uns, dass sie Recht haben und uns dort schnell geholfen wird.

Danach müssen wir uns um einen Winterliegeplatz kümmern. In der Türkei, wo wir gerne bleiben würden, sollen die meisten guten Plätze ausgebucht sein und es sollen z.Teil lange Wartelisten bestehen. Mal sehen, wo wir bleiben können. Sobald das geklärt ist, können wir auch unsere Flüge buchen.

Ihr seht, es ist wirklich nichts berichtenswertes in den letzten vier Wochen geschehen. Vielleicht noch ein Wort zum Wetter: wir haben seit September angenehmes Sommerwetter (so um die 25 bis 27 Grad), abends kühlt es so ab, dass man eine leichte Jacke anziehen muss. Gelegentlich hat es geregnet, es war aber auch dann immer angenehm warm.

Liebe Gruesse von der Stella Maris

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: