Sailracer App für Regatten jetzt mit Seekarten


Für unseren Datalinker von Sailracer gibt es eine passende App für Smartphones oder Tablets.
Die Sailracer App übernimmt die NMEA 0183 Daten aus ihrem Bordnetzwerk über den Sailracer WiFi Datalinker.

Hier einige Bordinstrumente, die mit dem Datalinker verbunden werden können:
Raymarine TackTick Instrumente über die T122 Interfacebox
LCJ Windgeber mit NMEA 0183 Ausgang
Raymarine Instrumente mit SeaTalk 1 Datenbus
Nexus Instrument mit NMEA 0183 Interfacebox

Mit der Sailracer App können sie jetzt auch Karten hinterlegen. Die Seekarten werden hierzu eingescannt oder fotographiert und kallibriert.
Dann kann man Kurse setzten und auf der Karte navigieren. Die Daten, die übertragen werden, zeigen die optimalen Kurse zum Ziel an.
In der Regatta erhalten Sie über die App nützliche Informationen um Ihre Tacktick zu planen und stets den kürzesten Weg zum Ziel zu finden.

Das YouTube Video das die Anwendungen erklärt.
Weitere Informationen zur App erhalten Sie auch unter http://www.sailracer.net

 

 

Das ICOM IC-M93D Euro ist eingetroffen


Die erste Lieferung des ICOM IC-M93D Euro Funkgerät ist heute eingetroffen.

Ein sehr schönes und kompaktes DSC Handfunkgerät mit eingebautem GPS.
Mit einer neuen Art Folientastatur mit Erhebungen und guten Druckpunkten für eine sichere Bedienung.

DSC und ATIS Nummern können selbst eingegeben werden.

Der Akku wird hinten mit einer Klick-Lasche befestigt und eine kleine Gummidichtung beschränkt sich darauf die Akkukontakte wasserdicht zu schützen und nicht mehr den ganzen Akku. Damit ist das Gerät besser gegen Feuchtigkeit und Elektrolyse geschützt.

Natürlich mit an Bord sind:
– Noise Canceler. Das Rauschen wird zum Teil rausgerechnet.
– Flash n Float. Es schwimmt und blinkt.
– MOB. Mann über Bord per GPS.

Das Raymarine Quantum Puls Compression Radar erklärt.


Raymarine hat dieses Jahr eine neue Quantum Radar Antenne auf den Markt gebracht, die mit der Puls Compression Methode arbeitet.

Raymarine Quantum Radar Antenne

Bei herkömmlichen gepulsten Radarantennen werden leistungsstarke und sehr kurze Impulse abgestrahlt mit mehreren kW (Kilowatt) Leistung. Diese werden am Zielobjekt (andere Yacht, Hafenmole …) reflektiert und in der Antenne wieder empfangen.

Für alle Radarantennen gilt:
Über die Laufzeit des Signals werden die Abstände berechnet und über die augenblickliche Ausrichtung der Radar-Antenne die Peilung zum Zielobjekt.

Bei der Puls Compression Methode wird ein langer (zeitlich gestreckter) Impuls mit verschiedenen durchlaufenden Frequenzen (niedrige bis hin zur hohen Frequenz) ausgestrahlt. Dadurch ist eine wesentlich kleinere Sendeleistung möglich und ein geringerer Stromverbrauch.

Diese „gewobbelten“ Frequenzen werden nun ganz normal am Zielobjekt reflektiert und kommen zur Antenne zurück.

Der Trick in der Antenne besteht nun darin aus diesen verschiedenen und leistungsschwachen Frequenzen wieder einen scharfen und leistungsstarken Impuls zu erzeugen der das Zielobjekt eindeutig identifiziert.

Dazu werden Arkustische Oberflächenwellen Filter oder FIR Filter verwendet. Diese speziell angepassten Filter haben für die unterschiedlichen verwendeten Frequenzen unterschiedliche Filterlaufzeiten. Die verschiedenen Frequenzen werden im Filter nun wieder überlagert und komprimiert zu einem kurzen Impuls. Daher kommt auch der Name für diese Technik: Puls Compression Methode

Dieser komprimierte Impuls beschreibt nun die Entfernung und Peilung zum Zielobjekt.

Neben den geringeren Stromverbrauch ist auch die geringe Sendeleistung ein deutlicher Vorteil an Bord. Dadurch kann die Antenne niedriger montiert werden, z.B. auf einem Geräteträger achtern.

von Matthias Busse