Yacht Device Engine Gateway YDEG-04N für Volvo Penta Motor 5.7 GXI-J


Unsere Liste mit den Motoren erweitert sich ständig.

Unser Yacht Device Engine Gateway YDEG-04N  wurde an einem Volvo Penta 5,7 GXI-J verbaut.


Das Gateway YDEG-04N setzte die Volvo Penta Motordaten erfolgreich auf NMEA2000 um. Diese konnten einwandfrei auf einem Raymarine c97 Display dargestellt werden.

Sie benötigen noch ein Yacht Devices EVC/Vodia 8-Pin Adapter Kabel

Weitergehende Informationen finden Sie in einem anderen BLOG-Beitrag

von Axel Scheel

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Tankanzeigen für den Yacht Devices Tankadapter YDTA-01 vermessen


Wenn ein Widerstands Tankgeber und eine Tankanzeige an Bord eingebaut sind, kann parallel dazu der YDTA-01 Tank Adapter Übersetzer zu NMEA2000 angeschlossen werden.

Ihr Widerstands-Tankgeber hat 2 Anschlussdrähte. Hier können Sie mit einem Multimeter im Widerstandsbereich direkt den Widerstand für Voll und Leer messen. Diese 2 Werte tragen Sie in die TXT Datei ein. Wenn 3 Drähte vorhanden sind kann er nicht verwendet werden, dann ist es ggf. ein Spannungsgeber oder ein Ultraschall Tankgeber.

Hierfür müssen nun noch die Spulenwiderstände in Ihrem Runddisplay gemessen werden. Es sind Werte bis zu 10000 Ohm (10 kOhm) möglich. Bei größeren Widerständen im Display kann der Tank Adapter nicht parallel eingesetzt werden. Hierzu haben wir ein paar Messungen an unseren Rundanzeigen gemacht. Sie müssen Ihr Runddisplay selbst vermessen, das hier sind nur Beispiele.

 

Die Vetus Tankanzeige

Oben im Bild ist der Beleuchtungsanschluss zu sehen
Unter die 3 Anschlüsse von links nach rechts für S-Sensor, Masse, 12 oder 24V je nach Display.
Die Messungen für ein 24V Display ergaben:
Coil1: 12V zu Sensor gemessen 287 Ohm
Coil2: Sensor zu Masse gemessen 113 Ohm
Diese Werte werden dann beim YDTA-01 in die TXT Datei eingetragen.

 

Philippi neue Tankanzeige Fuel 52, Water 52, Waste Water 52

Aufdruck im Display: Turotest
Unter im Bild die 4 Anschlüsse von links nach rechts für +12V, Masse, Sensor, Licht.
Die Messungen für ein 12V Display ergaben:
Coil1: 12V zu Sensor gemessen 737000 Ohm
Coil2: Sensor zu Masse gemessen 54000 Ohm
Damit ist der Widerstand größer am 10000 Ohm und es ist nicht parallel zum YDTA-01 einsetzbar.

 

Philippi alte Tankanzeige Fuel, Water, Waste Water

Aufdruck im Display: Turotest
Oben im Bild ist der Beleuchtungsanschluss zu sehen.
Unter die 3 Anschlüsse von links nach rechts für 12V, Masse, Sensor.
Die Messungen für ein 12V Display ergaben:
Coil1: 12V zu Sensor gemessen 146 Ohm
Coil2: Sensor zu Masse gemessen 107 Ohm
Diese Werte werden dann beim YDTA-01 in die TXT Datei eingetragen.

von Matthias Busse

Weitere Beiträge zum Thema:
An ein Garmin Display anschliessen
An ein Raymarine Displa anschliessen
Den Tankfüllstand an ein Handy / Tablet per WiFi senden.

Wie erscheint der AIS MOB / SART Alarm auf dem Garmin Display EchoMap / GPSMap ?


Wenn ein AIS Mann über Bord Sender (MOB / SART) ausgelöst wird, sehen Sie auf dem Garmin Display auf der Kartenseite folgendes Bild und der Plotter gibt einen Alarmton.

Mit Zurück brechen Sie alles ab.
Mit Überprüfen bekommen Sie weitere Informationen auf der Karte.

Und hier finden Sie auch die Gehe zu Option um den über Bord gefallenen wieder zu finden.

Hier wurde nur die AIS-SART-TEST Funktion verwendet um den AIS Sender zu prüfen und das Zusammenspiel mit dem Garmin Plotter EchoMap / GPSMap zu bestätigen.

Wir bieten diese AIS Notfall Sender an. Empfangen wurde der Notfall mit einem Watcheye B Transponder , über das NMEA2000 Netzwerk übertragen und dargestellt mit einem Garmin EchoMap 72 SV.

Stand 2018

von Matthias Busse

Raymarine ST60 / ST60+ Instrumente auf dem Tablet / iPad anzeigen


Wenn Raymarine ST60 / ST60+ oder Autohelm ST50 Instrumente, wie Log, Lot, Wind auf dem Android Tablet oder Apple iPad / iPhone angezeigt werden sollen können Sie folgende Teile einsetzen.

1. Übersetzen von SeaTalk 1 zu SeaTalkNG

Dieser Übersetzer nimmt die alten Daten aus dem SeaTalk1 Netz und übersetzt sie in die neue Welt zu SeaTalk NG.
– Raymarine ST60 & ST60+ Displays können mit dem Flachstecker direkt angesteckt werden.
– Die älteren Autohelm ST50 Displays mit Rundstecker müssen 3-adrig (rot / gelb / Schirm) über extra Klemmen angeschlossen werden.

Die beiden beiliegenden blauen Abschlußwiderstände werden auf die blauen Stecker des Verteilers gesteckt.
Die rot/schwarze 12V Stromversorgung das SeaTalkNG kann bei einem so kleinen Netz weggelassen werden, wenn es aus dem SeaTalk 1 Netz den Strom bekommt.

2. SeaTalkNG zu WiFi übertragen

In einen weissen Abgang des Übersetzers kommt das Yacht Devices WiFi Gateway SeaTalkNG.
Nun können Sie sich mit dem Tablet verbinden:
– WiFi Netzwerk: YDWG
– Passwort: 12345678
und dann in einem WebBrowser (Safari / Google oder ähnliches) auf die Seite 192.164.4.1 gehen.
Im WebBrowser können Sie sich jetzt die Daten von Log, Lot, Wind anordnen wie Sie es mögen.

Die Bordinstrumenten Daten können auch in einer Navigations App z.B. iSailor oder iNavX oder einer Logbuch Software z.B. 2K Yachting verwendet werden. Und natürlich auch viele andere Apps die Instrumenten Daten einlesen können. Fragen Sie dazu den App Entwickler ob er NMEA0183 Daten über WiFi einlesen kann. Meist ist aber auch angegeben welche Daten gelesen werden können.
Dazu wählt man in der App den TCP Port 1456 aus und die Daten stehen auch hier zur Verfügung.

von Matthias Busse

Neue UKW Seefunk Kanallisten


Die Kanäle für den UKW Seefunk sind international geändert worden.
Das ist nachzulesen : Radio Regulations Final Acts WRC-15 Appendix 18
Das gilt eigentlich ab dem 1. Januar 2017, es ist aber eine lange Übergangsfrist über mehrere Jahre zu erwarten bis alle Hersteller ihre Funkanlagen den neuen Regeln anpassen werden.

Dadurch fallen einige Kanäle in Zukunft weg (z.B. Kanal 21-26). Das betrifft im Binnenfunk einige deutsche Schleusen & Radar Kanäle.

Einige Kanäle sind aufgeteilt worden in zwei Kanäle. So ist z.B. der Kanal 19 auswählbar und die beiden halben 1019 und 2019 Kanäle. Dadurch ist eine Kompatibilität zu bestehenden Funkanlagen gewährleistet.

Durch die halben Kanalraster auf einigen Kanälen ist bei den Anlagen eine neue Hardware (Filter auf der Platine) notwendig, die in einige neue Anlagen bereits integriert ist, in alte jedoch nicht. Alte Anlagen sind meist auch nicht umrüstbar.

Als einer der ersten Hersteller ist Sailor komplett auf die neuen Kanäle gewechselt und hat die neuen Filter eingebaut. Die Handbücher wurden überarbeitet und liegen in der neuen Version bei. Auf unseren Seiten sind zum Teil noch alte Handbücher von 2016 verlinkt, weil wir noch keine neuen Handbücher bekommen haben.

Hier die Übersicht der Standard (alte) Kanäle:

Und die neuen Kanäle ab 2017:

Die neuen Sailor Anlagen 6210, 6215, 6217, 6222, 6248 werden in 2017 bereits mit den neuen Kanälen ausgeliefert.

Es gilt natürlich Bestandsschutz für eingebaute Funkanlagen.
Auch sind diese neuen Kanäle noch nicht in den Sportschifffahrtsanlagen enthalten. Hier werden sie erst in den nächsten Jahren kommen. Hier sind die Internationen Regeln einmal den deutschen Regeln „voraus geeilt“.

von Matthias Busse

Der AIS Transponder sendet nicht mehr.


Wenn ein AIS Transponder nicht sendet kann das folgende Ursachen haben:

1. Schauen Sie in das Handbuch des AIS Transponders um die Fehlerquelle einzugrenzen.

Hier werden meist die Fehler LEDs beschrieben und die Ursachen.

2. Die MMSI wurde nicht eingegeben.

Schauen Sie dazu mit der meist beiliegen Software in die Einstellungen des AIS Transponders. Hier ist die MMSI angegeben.

3. Die aktuelle GPS Position kann nicht ermittelt werden.

Schauen Sie dazu mit der meist beiliegen Software in die Einstellungen das AIS Transponders.
Der Satelliten Status wird angezeigt und die aktuellen Position. Es müssen ausreichend Satelliten empfangen und ausgewertet werden (mehr als 4 Satelliten). Ist die Position plausibel? Überprüfen Sie die Antennenleitung zur GPS Antenne.

4. Die Antennenanlage ist schlecht.

Über eine schlechte Antennenanlage kann die Sendeleistung nicht abgegeben werden. Ggf. zeigt die Software ein schlechtes Stehwellenverhältnis / SWR / VSWR an. Der Transponder sendet dann nicht mehr. Das ist ein häufig auftretender Fehler.

Dann überprüfen Sie die Antennenleitung und die Antenne. Antennenkabel im Mast haben eine Alterung, können scheuern, die Stecker können oxidieren usw. Erfahrungsgemäß sind nach 10-20 Jahren die Kabel, Stecker und Antenne je nach Qualität auszutauschen.
Nehmen Sie ggf. einen Antennesplitter aus dem System und schliessen den AIS Transponder direkt an die Antennenleitung an. Wenn Sie eine Notantenne oder eine zweite Seefunkantenne haben, überprüfen Sie ob es damit funktioniert.
Funkamateure haben oft Stehwellen-Messgeräte mit denen Sie Antennenanlagen durchmessen können, oder holen Sie einen Service Techniker an Bord um die Antennenanlage zu überprüfen.

5. Ihr Schiff wird nicht in Marinetraffic angezeigt.

Vertrauen Sie nicht darauf dass alle Schiffe bei Marinetraffic oder ähnlichen Online Diensten angezeigt werden.
Gehen Sie auf ein Nachbarschiff und schauen Sie ob Ihr AIS dort empfangen wird. Fragen Sie ggf. unterwegs per Funk nach ob Sie bei anderen Schiffen als AIS Ziel sichtbar sind.

6. Überprüfen Sie die Stromversorgung des AIS Transponders.

Schauen Sie sich dazu die Leitungen und Verbindungen auf den Weg von der Batterie zum AIS Transponder genau an. Legen Sie ggf. für Testzwecke ein Kabel von der Batterie direkt zum AIS Transponder und vergessen sie nicht hier eine entsprechende Sicherung zu verwenden.

7. Ein Silent Schalter könnte eingeschaltet sein.

Dann empfängt der AIS Transponder nur und sendet nicht mehr.

von Matthias Busse

Beim ICOM IC-M423G und HM-195 die Lautstärke einzeln einstellen


Das IC-M423G UKW Seefunkgerät kann in der Lautstärke eingestellt werden und auch stumm geschaltet werden.

Beim angeschlossenen Commandmic HM-195 kann die Lautstärke unabhängig von der Hauptanlage eingestellt werden und es kann auch stumm geschaltet werden.

Dadurch ist es möglich unter Deck schlafende Personen nicht zu stören (Hauptanlage stumm) und draussen im Cockpit am Commandmic trotzdem den Funkverkehr mit zu hören und zu sprechen. Eine sehr komfortable Funktion gerade bei Nachtfahrten.

von Matthias Busse