Reiseberich der Dirk immer noch in Aerösköbing


Dirk

Achter Reisetag  Montag, der 17.08. 2009  in Arösköbing

Katrins Auge ist noch sehr dick, sodass wir entscheiden, noch im Hafen zu bleiben und das Auge zu beobachten. Es ist zum Glück nicht aufgeplatzt, aber es ist dick und blau und tut auch einigermaßen weh, sodass wir noch dableiben.

von Matthias Busse

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Reisebericht der Dirk weiterhin in Aerösköbing


Dirk

Siebter Reisetag  Sonntag, der 16.08,2009  in Aerösköbing

Wir sind weiterhin in Aerösköbing. Heute morgen die Windprognose hat 5-6 Windstärken und Sturmwarnungen dazu Gewitterböen und diesiges Wetter vorausgesagt.
Böen waren heute auch ganz ordentlich. Das diesige Wetter ist nicht eingetreten und Gewitter haben wir auch nicht gehabt. Aber trotzdem sind wir im Hafen geblieben. Wir sind heute vormittag zum Strand gegangen, haben ausgiebig gebadet, uns gesonnt, etwas gechillt und waren bestimmt drei Stunden am Strand, sind dann zurückgekommen und haben noch ein bißchen einkaufen können. Der Nettomarkt hat hier ja auch am Sonntag auf, obwohl das eigentlich nicht so angekündigt war. Da gab es auch ein bißchen Eis und noch ein bißchen was zu Essen.

Jetzt haben wir das Funkgerät angebaut und haben auch das Echolot mit einem Klick-Verschluß versehen.

Katrin ist los und spielt auf dem Spielplatz mit ein paar Kindern. Es ist eigentlich ein ganz lauschiger Abend geworden. Die anderen Plätze im Hafen sind inzwischen fast alle belegt. Der Hafen ist sehr voll. Ganz anders als in den letzten Tagen. Neben uns das Boot mit den Kindern ist liegengeblieben.

Dahinter und auf der anderen Seite von uns sind zwei Charteryachten reingekommen. Die eine Charteryacht ist mit dem Anker auch den Steg gefahren und dabei ist dann der Wasserhahn angegangen. Das Wasser lief auf den Steg. Katrin saß hinten auf dem Boot und hat sich das angeschaut und musste laut loslachen.

Daraufhin habe ich sie dann strafend angesehen. Das macht man ja eigentlich nicht, dass man lacht, wenn andere was vermurksen. Aber es war schon witzig.

Abends im Hafen spielt Katrin  mit einer Freundin in der Sandkiste, kommt ins Rutschen und schlägt mit der Augenbraue auf der Sandkiste auf, sodass es ganz blau ist. Sie kommt angelaufen. Es ist taubeneigroß und blau geschwollen. Wir kühlen es erstmal mit Wasser, nachher dann mit einem Handtuch mit Wasser. Katrin geht dann auch ziemlich schnell ins Bett.

von Matthias Busse

Reisebericht der Dirk in Aerösköbing


Dirk

Sechster Reisetag  Samstag, der 15.08.2009:  in Aerösköbing

Heute ist Samstag. Wir liegen in Aerösköbing. Es ist Abends und es geht ein leichter Wind über den Hafen. Es ist sehr ruhig. Wir hatten heute Westwind um 5, aber hier im Hafen ist davon kaum was zu  merken. Es war tagsüber bewölkt, aber nun ist es wieder klar geworden.

Wir sind gestern von Söby nachmittags erst losgefahren und sind hier am späten Nachmittag in Aerösköbing eingelaufen.
Wir haben gleich vorne am ersten Steg festgemacht. Das bot sich an, weil da viele Plätze frei waren und wir  seitlich  mit dem Bug reinfahren konnten.  Wir warfen eine Leine über die Pfähle und haben uns einfach zurücksacken lassen.

Das war das erste mal, dass wir mit dem Heck angelegt haben – römisch- katholisch -, wie im Mittelmeer normalerweise üblich.

Wir haben heute einen Stadtrundgang gemacht und im Fischereihafen ein paar Ablegemanöver angeschaut. Auch hier im Sportboothafen haben wir ein paar mal mit eingegriffen und den Leuten beim Anlegen geholfen. Denn es ist seitlicher Wind heute zu den Stegen, zwar nicht viel, aber es reichte häufig aus, um das Boot wegdrehen zu lassen.

Dann waren wir noch in der Stadt, haben eingekauft, gut Abendbrot gegessen und nun genießen wir den Abend und schauen mal, was morgen kommt. Wenn wir den Wetterbericht haben, entscheiden wir, wo es hinehen soll.

von Matthias Busse

Reisebericht der Dirk in Söby


Vierter Reisetag Donnerstag, der 13.08.2009  in Söby

Dirk

Wir bleiben in Söby, da über den Wetterbericht auf 702 khz morgens um 8.30 h wieder eine Starkwindwarnung – westliche Ostsee west 4-5 nordwestdrehend, zunehmend 5-6, Schauerböen und auch Gewitter, durchgegeben wurden. Das gleiche in Belte und Sund, wo wir ja schon fast sind. Wir sind gerade so auf der Grenze. Auch dort west 5-6, rechtdrehend, Gewitterböen und Schauer.
Deswegen bleiben wir einfach im Hafen. Wir genießen den Tag und, wie es so schön auf einem Schiff steht, wir chillen. „Chillout“ heißt das Schiff, das reinkommt. Wir nehmen es beim Wort.
Wir machen noch einen langen Spaziergang die Steilküste entlang, mit Hammer auf Fossiliensuche, haben aber keinen Erfolg.

von Matthias Busse

Söby Steilküste neben dem Hafen

Söby Steilküste neben dem Hafen

Reisebericht der Dirk von Maasholm nach Söby


Dritter Reisetag  Mittwoch, der 12.08.2009 – Maasholm – Söby

Dirk

Wir legen morgens um 10.30h unter Motor in Maasholm ab, gehen sauber raus und draußen vor Schleimünde setzen wir die Fock und das Groß im zweiten Reff da es doch ganz ordentlich bläst. Wir haben Westwind um 5, in Böen bis 6. Wir laufen Nord, ab und zu gehen Regenschauer rüber, und Böen, dunkle Wolken und es sind auch ordentliche Wellen dabei. Viele brechende Wellenkämme und viel Schaum auf den Wellenkämmen.
Um 13.10h ist Katrin seekrank, übergibt sich und geht dann in die Koje zum Schlafen. Wir haben das Kojensegel gespannt, sodass sie ganz entspannt schlafen kann; erst noch mit der Pütz in der Hand aber nachher legt sie die raus. Dann gehen wir hoch an Falshöft vorbei und weiter nördllich ändern wir den Kurs leicht, sodass wir Söby anlaufen können und die Landspitze von Aerö weiträumig umrunden.
Um 14.50h nehmen wir das Groß runter. Da wir jetzt halben bis achterlichen Wind haben, können wir ganz gut an Aerö runtersegeln bis nach Söby in den Hafen. Draußen vor dem Hafen nehmen wir die Fock runter und jetzt kommt Katrin auch wieder nach oben, isst ’nen Happen und hilft wieder mit. Sie bereitet alles vor, bindet die Fender fest, die Achter,- und Vorleinen.
Und dann, um 16.15h, sind wir fest in Söby; und das bei westlichem Wind ganz ordentlich in der Box, wie üblich vom Nordsteg. Katrin ist wieder richtig fit und hat das alles gut überstanden.
Heute war ein richtig schneller Reisetag. Wir hatten zwar ordentliche Böen bei halbem Wind, sind aber im Schnitt 5,5-6 Knoten gelaufen. Das ist schon eine richtig gute Fahrt für Fock und Groß im zweiten Reff. Wir hatten nur eine Reffleine dabei, sodass wir das erste und dritte Reff nicht verwenden konnten, aber das haben wir früher auch nie gemacht.
Söby hat sich doch deutlich gewandelt; es ist sauberer geworden. Wir hatten das von früher etwas schmuddeliger und auch „stinkend“ in Erinnerung. Aber das ist alles nicht mehr so.
Am späten Nachmittag beobachten wir dann noch einen schönen Festmacher: Jemand kommt mit seinem Motorboot rein, großes Motorboot, mit ordentlich Speed, mit 4-5 Knoten in den Hafen rein, bremst vielleicht auf 3 Knoten ab und donnert voll gegen den Steg. Er schiebt sich daran längs, fährt rückwärts wieder mit 4-5 Knoten. Wieder vorwärts. Einer springt an Land , belegt die Leine. Er gibt
wieder Rückwärtsgas, Vollgas! Und die Leine zieht. Der Mann an Land deutet ihm mit einer ganz eindeutigen Bewegung (die flache hand an Hals vorbei ziehen) Motor aus, einfach nur den Motor aus! Alles andere geht schon.
In Söby kriegen wir auch Brötchen, da ist ein schöner Bäcker. Auch die sänitären Anlagen in Söby sind gut.

von Matthias Busse

Hafen von Söby

Hafen von Söby

Landansicht Söby

Landansicht Söby

Kathrin geht es wieder gut

Kathrin geht es wieder gut

Im Dord Söby

Im Dorf Söby