Reisebericht der Dirk von Aerösköbing nach Nyborg


DirkNeunter Reisetag Dienstag, der 18.08.2009 Aerösköbing – Nyborg

Karins Auge sieht wieder ganz gut aus, sodass wir morgens ablegen können. Das Auge ist abgeschwollen. Wir legen um Kurz vor 11.00 h ab, mit dem Motor. Dann nehmen wir die Fock raus, vor dem Wind, können schön in das Fahrwasser rausfahren. Wir haben ungefähr West 4.

Nachdem wir aus Aerösköbing raus sind, kommen die Wellen seitlich, achterlich und einigermaßen hoch. Sie laufen seitlich an Aerösköbing runter. Das Bot hüpft und kippt. Katrin ist ziemlich schnell übel, sodass sie sich übergeben muss. Sie geht dann auch ziemlich schnell ins Bett. Es wird ihr zwar wieder besser, aber sie verbringt den ganzen Tag im Bett – ich glaube, so an die 20 Stunden wird sie den Tag geschlafen haben. Aber besser, als mit Übelkeit draußen zu sitzen.

Wir gehen auf die Ansteuerung nach Rudköbing runter in das Marstalfahrwasser rein, was sich hinten in das Fahrwasser nach Rudköbing und Marstal aufsplittet.

Dazu nehmen wir dann noch das Groß dazu und mit Groß und Fock sind wir dann ganz gut unterwegs. Wir sind um 14.45 h schon vor Rudköbing. Das ging dann also fix. Aber mit achterlichen Wind ist das dannauch ganz ordentlich. Der Wind nimmt ein bißchen zu, sodass wir nachher 5-6 Windstärken haben. Aber durch die Abdeckung ist das alles ganz ruhiges Fahrwasser und wir können gut laufen. Nachdem wir Rudköbing passiert haben, müssen wir doch ziemlich hoch an den Wind ran.

Das Fahrwasser geht etwas weiter nach luv. Es kommen uns noch einige entgegen. Inzwischen sind es so 5-6- Windstärken geworden. Wir müssen, um wirklich sie Tonnen einhalten zu können, 15 Min den Motor laufen lassen. Das sieht ein bißchen chaotisch aus, weil das Vorsegel so flattert. Aber wir können die Höhe  nicht ganz kriegen. Und nach 15 Min ist auch alles schon vorbei und wir können wieder gut segeln und nach kurzer Zeit sind wir auch an der Abdeckung von Fünen. Der Westwind bläst uns richtig schön mit 5- 6 Knoten hoch an Fünen, zwischen Fünen und Langeland durch, sodass wir richtig gut Fahrt aufnehmen.

Um 19.00h kommen wir vor Nyborg an und sind um 19.50 h fest in Nyborg, sodass das ein richtig schöner Segeltag war. Wir haben im Schnitt so um die 5 Knoten gelaufen.

Abends geht es dann noch mal los in die Stadt. Kurz nach 21.00 h, eigenlich hat der Laden schon dicht, kriegen wir dann alle Mann noch eine leckere Pizza. Wir sitzen bei schönen warmen Wetter draußen und essen unsere Pizza. Dabei wird noch ein Feuerwerk extra für uns 🙂 abgeschossen.

Das ist ganz prima.   Um 22.00h gehen wir dann auch wirklich schlafen. Wir sind ziemlich erledigt, haben den ganzen Tag gut gesegelt. Es war auch ansrengend, aber es hat auch ziemlich viel Spaß gemacht.

von Matthias Busse

Reiseberich der Dirk immer noch in Aerösköbing


Dirk

Achter Reisetag  Montag, der 17.08. 2009  in Arösköbing

Katrins Auge ist noch sehr dick, sodass wir entscheiden, noch im Hafen zu bleiben und das Auge zu beobachten. Es ist zum Glück nicht aufgeplatzt, aber es ist dick und blau und tut auch einigermaßen weh, sodass wir noch dableiben.

von Matthias Busse

Reisebericht der Dirk weiterhin in Aerösköbing


Dirk

Siebter Reisetag  Sonntag, der 16.08,2009  in Aerösköbing

Wir sind weiterhin in Aerösköbing. Heute morgen die Windprognose hat 5-6 Windstärken und Sturmwarnungen dazu Gewitterböen und diesiges Wetter vorausgesagt.
Böen waren heute auch ganz ordentlich. Das diesige Wetter ist nicht eingetreten und Gewitter haben wir auch nicht gehabt. Aber trotzdem sind wir im Hafen geblieben. Wir sind heute vormittag zum Strand gegangen, haben ausgiebig gebadet, uns gesonnt, etwas gechillt und waren bestimmt drei Stunden am Strand, sind dann zurückgekommen und haben noch ein bißchen einkaufen können. Der Nettomarkt hat hier ja auch am Sonntag auf, obwohl das eigentlich nicht so angekündigt war. Da gab es auch ein bißchen Eis und noch ein bißchen was zu Essen.

Jetzt haben wir das Funkgerät angebaut und haben auch das Echolot mit einem Klick-Verschluß versehen.

Katrin ist los und spielt auf dem Spielplatz mit ein paar Kindern. Es ist eigentlich ein ganz lauschiger Abend geworden. Die anderen Plätze im Hafen sind inzwischen fast alle belegt. Der Hafen ist sehr voll. Ganz anders als in den letzten Tagen. Neben uns das Boot mit den Kindern ist liegengeblieben.

Dahinter und auf der anderen Seite von uns sind zwei Charteryachten reingekommen. Die eine Charteryacht ist mit dem Anker auch den Steg gefahren und dabei ist dann der Wasserhahn angegangen. Das Wasser lief auf den Steg. Katrin saß hinten auf dem Boot und hat sich das angeschaut und musste laut loslachen.

Daraufhin habe ich sie dann strafend angesehen. Das macht man ja eigentlich nicht, dass man lacht, wenn andere was vermurksen. Aber es war schon witzig.

Abends im Hafen spielt Katrin  mit einer Freundin in der Sandkiste, kommt ins Rutschen und schlägt mit der Augenbraue auf der Sandkiste auf, sodass es ganz blau ist. Sie kommt angelaufen. Es ist taubeneigroß und blau geschwollen. Wir kühlen es erstmal mit Wasser, nachher dann mit einem Handtuch mit Wasser. Katrin geht dann auch ziemlich schnell ins Bett.

von Matthias Busse

Reisebericht der Dirk in Aerösköbing


Dirk

Sechster Reisetag  Samstag, der 15.08.2009:  in Aerösköbing

Heute ist Samstag. Wir liegen in Aerösköbing. Es ist Abends und es geht ein leichter Wind über den Hafen. Es ist sehr ruhig. Wir hatten heute Westwind um 5, aber hier im Hafen ist davon kaum was zu  merken. Es war tagsüber bewölkt, aber nun ist es wieder klar geworden.

Wir sind gestern von Söby nachmittags erst losgefahren und sind hier am späten Nachmittag in Aerösköbing eingelaufen.
Wir haben gleich vorne am ersten Steg festgemacht. Das bot sich an, weil da viele Plätze frei waren und wir  seitlich  mit dem Bug reinfahren konnten.  Wir warfen eine Leine über die Pfähle und haben uns einfach zurücksacken lassen.

Das war das erste mal, dass wir mit dem Heck angelegt haben – römisch- katholisch -, wie im Mittelmeer normalerweise üblich.

Wir haben heute einen Stadtrundgang gemacht und im Fischereihafen ein paar Ablegemanöver angeschaut. Auch hier im Sportboothafen haben wir ein paar mal mit eingegriffen und den Leuten beim Anlegen geholfen. Denn es ist seitlicher Wind heute zu den Stegen, zwar nicht viel, aber es reichte häufig aus, um das Boot wegdrehen zu lassen.

Dann waren wir noch in der Stadt, haben eingekauft, gut Abendbrot gegessen und nun genießen wir den Abend und schauen mal, was morgen kommt. Wenn wir den Wetterbericht haben, entscheiden wir, wo es hinehen soll.

von Matthias Busse