AMEC Cubo 162 jetzt lieferbar


Der neue AMEC Cubo 162 AIS Splitter ist jetzt lieferbar.

Der Nachfolger des Cubo-161 ist überarbeitet worden, er hat ein neues Innenleben bekommen. Die guten technischen Daten des Vorgängermodells wurden beibehalten. Er wird zwischen Funkgerät, AIS Transponder und Seefunkantenne geschaltet. In beiden Empfangswegen, also von der Antenne zum Funkgerät und von der Antenne zum AIS sind Verstärker eingebaut um Leistungsverluste auf den Kabeln zum Teil auszugleichen und für eine höhere Reichweite. Im Sendefall (Funkgerät oder AIS) wird das jeweils andere Gerät schnell von der Antenne getrennt und so vor Beschädigung geschützt.

Er ist ideal einsetzbar für die Camino-108 , Camino-108W und leistungsstarken Widelink B600 AIS Transponder, aber auch für andere AIS Transponder und Empfänger.
Im Camino-108S ist der Splitter bereits eingebaut

von Matthias Busse

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Die AMEC B600 AIS Transponder mit SOTDMA sind eingetroffen


Die neuen AMEC AIS Transponder B600 mit Zeitschlitz Reservierung (SOTDMA) sind eingetroffen. Damit ist der erste Klasse B Sender mit dieser Technik lieferbar. Das Gerät hat eine BSH Prüfbescheinigung und es sendet mit 5W.

In viel befahrenen Gebieten mit vielen AIS Sendern (Berufsschifffahrt und Sportschifffahrt) kann es sein, dass die Sportschifffahrt nicht zum Zuge kommt und nicht senden kann. Deshalb hat AMEC den B600 Transponder entwickelt, der sich selbstständig Zeitschlitze für die Aussendung reserviert. Genau wie das Klasse A Sender der Berufsschifffahrt machen.

Alle anderen Klasse B Sender warten bis nicht gesendet wird (CS / Carrier Sense) und versuchen dann ihre AIS Aussendung los zu werden.

Zusätzlich ist die Sendeleistung auf 5W erhöht worden (sonst Klasse B typisch 2W).

Der B600 AIS Transponder hat auch alle häufig benötigten Anschlüsse:
– USB zum Programmieren
– NMEA1083 für Plotter und Displays
– NMEA2000 für Netzwerk Geräte

Zum Transponder benötigen Sie noch eine GPS Antenne und ggf. ein NMEA2000 Kabel und T-Stück für das Netzwerk. In ein SeaTalkNG Netzwerk kommen Sie mit diesem Adapterkabel und das Simnet Adapterkabel finden Sie hier.

von Matthias Busse

SOTDMA AIS Technik jetzt auch für die Sportschifffahrt


Im AIS System möchten alle Schiffe ihre Daten wie Position, Kurs, Name usw. alle 30 Sekunden bis 6 Minuten einmalig aussenden. Dazu reservieren sich die Klasse A Transponder der Berufsschifffahrt vorher Zeitschlitze für Ihre Aussendung um immer rechtzeitig zum Zug zu kommen. Dieses Verfahren wird SOTDMA (Self Organising Time Division Multiple Access) genannt. Es sind bis zu 12,5W Sendeleistung erlaubt.

Die Klasse B-Transponder der Sportschifffahrt warten bis ein freier Zeitschlitz zur Verfügung steht und senden dann mit ca. 2W Sendeleistung. Das ist das CSTDMA (Carrier Sense Time Division Multiple Access) Verfahren und funktioniert gut solange ausreichend Zeitschlitze zur Verfügung stehen. Es wird aber enger auf den beiden AIS Frequenzen, da immer mehr Sportboot AIS Sender an Bord nehmen.

In viel befahren Gewässern wie der Elbmündung, dem englischen Kanal oder der Kieler Bucht kann es durch die vielen AIS Sender im Sommer schon jetzt recht eng werden. Dann kommen die Klasse B Sender der Sportschifffahrt nicht mehr zum Zug und können nicht senden.

Ein Ausweg ist jetzt auch Klasse A Sender auf Sportbooten einzubauen. Diese kosten aber deutlich über 2000 Euro und sind so meist nur auf größeren Yachten anzutreffen.

AMEC WideLink B600 AIS TransponderDie ersten Klasse B Transponder verwenden jetzt das SOTDMA Verfahren. Diese neuen Transponder sind zur Zeit in der Zulassung und werden im Frühjahr 2017 verfügbar sein. Das erste Gerät wird wohl der AMEC WideLink B600 sein mit einem Preis von ca. 1000 €. Damit ist er ein guter Kompromiß zwischen der Aussendesicherheit und dem Preis. Der AMEC WideLink B600 wird mit 5W senden und so eine höhere Reichweite erzielen. Dadurch sind auch Sportboote für die Zukunft besser ausgerüstet.

Noch eine Anmerkung am Rand:
Auf Grund dieser Zeitschlitztechnik, die im Millisekundenbereich arbeitet, ist es auch immer notwendig einem AIS Transponder eine eigene GPS Antenne zu geben damit alle Transponder die selbe Atomuhr genaue Zeit des GPS Systems verwenden. Nur 1 x pro Sekunde die ungefähre Zeit per NMEA0183 zu bekommen reicht da natürlich nicht aus und würde das ganze AIS System stören.

von Matthias Busse