Hafen der 4 Liegeplätze


Gesten Abend kam der Liegeplatzinhaber zurück und wollte in seine Box. Claudia: „my huband is back in an hour“. „ok we wait“. Dann haben wir uns in eine andere Box gelegt.
Heute Mittag soll es losgehen mit W 3 in Boen 4, prima Wind für Spodsbjerg, aber vorher noch tanken. Das wird Zeit der Diesel ist runter auf 1/3. Also zum Tankkai. Der dritte Liegeplatz. Für 800 Kronen ist der Tank dann wieder voll. Nach den Tanken fängt es leich an zu nieseln, das macht nix, Ölzeug an und los. Vor der Hafeneinfahrt haben wir dann 5 Windstärken und heftig Regen, naja nicht schön aber nach ein paar prima Sonnentagen kann man das mal wegstecken. Nach 1 sm dann Donner imd Blitze, davon war nie die Rede bei Windfinder und Co. Auch nicht von den 6 Windstärken von vorne. Wir entschließen uns zurück zum Hafen zu fahren, er ist nicht mehr zu sehen im Regen. Auf dem Track des Plotters geht es dann zurück nach Korsør. Bei dem Seitenwind gehen wir vor den Brückenkopf quer zum Wind. Um die Dirk aufzustoppen muss ich 3/4 Gas rückwärts geben und dann halb Gas mitlaufen lassen bis alle Leinen belegt sind. Nun liegen wir am 4. Liegeplatz und warten auf besseres Wetter.
Regen und aus von der Dirk.

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Reisebericht der Dirk in Lundeborg


DirkDreizehnter Reisetag  Samstag, der 22.08.09   Lundeborg

Wir bleiben im Hafen, weil es hier so schön ist. Wir machen einen Strandspaziergang und gammeln im Hafen.

Aus Draht, Seil und einer Scheibe Salami basteln wir eine Krabbenangel. Die großen Krabben sind ganz wild auf Salami. Naja, wenn man sonst nur vergammelten Fisch und Muscheln bekommt!

von Matthias Busse

Reisebericht der Dirk weiterhin in Aerösköbing


Dirk

Siebter Reisetag  Sonntag, der 16.08,2009  in Aerösköbing

Wir sind weiterhin in Aerösköbing. Heute morgen die Windprognose hat 5-6 Windstärken und Sturmwarnungen dazu Gewitterböen und diesiges Wetter vorausgesagt.
Böen waren heute auch ganz ordentlich. Das diesige Wetter ist nicht eingetreten und Gewitter haben wir auch nicht gehabt. Aber trotzdem sind wir im Hafen geblieben. Wir sind heute vormittag zum Strand gegangen, haben ausgiebig gebadet, uns gesonnt, etwas gechillt und waren bestimmt drei Stunden am Strand, sind dann zurückgekommen und haben noch ein bißchen einkaufen können. Der Nettomarkt hat hier ja auch am Sonntag auf, obwohl das eigentlich nicht so angekündigt war. Da gab es auch ein bißchen Eis und noch ein bißchen was zu Essen.

Jetzt haben wir das Funkgerät angebaut und haben auch das Echolot mit einem Klick-Verschluß versehen.

Katrin ist los und spielt auf dem Spielplatz mit ein paar Kindern. Es ist eigentlich ein ganz lauschiger Abend geworden. Die anderen Plätze im Hafen sind inzwischen fast alle belegt. Der Hafen ist sehr voll. Ganz anders als in den letzten Tagen. Neben uns das Boot mit den Kindern ist liegengeblieben.

Dahinter und auf der anderen Seite von uns sind zwei Charteryachten reingekommen. Die eine Charteryacht ist mit dem Anker auch den Steg gefahren und dabei ist dann der Wasserhahn angegangen. Das Wasser lief auf den Steg. Katrin saß hinten auf dem Boot und hat sich das angeschaut und musste laut loslachen.

Daraufhin habe ich sie dann strafend angesehen. Das macht man ja eigentlich nicht, dass man lacht, wenn andere was vermurksen. Aber es war schon witzig.

Abends im Hafen spielt Katrin  mit einer Freundin in der Sandkiste, kommt ins Rutschen und schlägt mit der Augenbraue auf der Sandkiste auf, sodass es ganz blau ist. Sie kommt angelaufen. Es ist taubeneigroß und blau geschwollen. Wir kühlen es erstmal mit Wasser, nachher dann mit einem Handtuch mit Wasser. Katrin geht dann auch ziemlich schnell ins Bett.

von Matthias Busse

Reisebericht der Dirk in Aerösköbing


Dirk

Sechster Reisetag  Samstag, der 15.08.2009:  in Aerösköbing

Heute ist Samstag. Wir liegen in Aerösköbing. Es ist Abends und es geht ein leichter Wind über den Hafen. Es ist sehr ruhig. Wir hatten heute Westwind um 5, aber hier im Hafen ist davon kaum was zu  merken. Es war tagsüber bewölkt, aber nun ist es wieder klar geworden.

Wir sind gestern von Söby nachmittags erst losgefahren und sind hier am späten Nachmittag in Aerösköbing eingelaufen.
Wir haben gleich vorne am ersten Steg festgemacht. Das bot sich an, weil da viele Plätze frei waren und wir  seitlich  mit dem Bug reinfahren konnten.  Wir warfen eine Leine über die Pfähle und haben uns einfach zurücksacken lassen.

Das war das erste mal, dass wir mit dem Heck angelegt haben – römisch- katholisch -, wie im Mittelmeer normalerweise üblich.

Wir haben heute einen Stadtrundgang gemacht und im Fischereihafen ein paar Ablegemanöver angeschaut. Auch hier im Sportboothafen haben wir ein paar mal mit eingegriffen und den Leuten beim Anlegen geholfen. Denn es ist seitlicher Wind heute zu den Stegen, zwar nicht viel, aber es reichte häufig aus, um das Boot wegdrehen zu lassen.

Dann waren wir noch in der Stadt, haben eingekauft, gut Abendbrot gegessen und nun genießen wir den Abend und schauen mal, was morgen kommt. Wenn wir den Wetterbericht haben, entscheiden wir, wo es hinehen soll.

von Matthias Busse