Neu: Yacht Devices NMEA0183 / SeaTalk 1 / WiFi Router YDWR-02


Wir haben jetzt neu im Programm den Yacht Devices NMEA0183 WiFi Router YDWR-02

Er verbindet NMEA0183 Bordinstrumente, Plotter, AIS, Funkgerät usw. und kann diese Daten auch zu einem Tablet per WiFi übertragen. Mit dem SeaTalk Anschluß können sogar Raymarine und Autohelm Instrumente eingebunden werden.
Durch den installierten WebServer kann man einfach mit einem Browser die Textdaten und z.B. die Windgrafik auf dem Handy ansehen.

Natürlich können die Daten auch an ein Seekarten-App übergeben werden. Zum Beispiel OpenCPN, iNavx, Navionics Boating App, MaxSea und andere. Er unterstützt TCP und UDP gleichzeitig.

Die NMEA0183 Daten Ein- und Ausgänge haben eine einstellbare Geschwindigkeit und können Datensätze zu anderen Ausgängen weiterreichen.

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Raymarine ST60 / ST60+ Instrumente auf dem Tablet / iPad anzeigen


Wenn Raymarine ST60 / ST60+ oder Autohelm ST50 Instrumente, wie Log, Lot, Wind auf dem Android Tablet oder Apple iPad / iPhone angezeigt werden sollen können Sie folgende Teile einsetzen.

1. Übersetzen von SeaTalk 1 zu SeaTalkNG

Dieser Übersetzer nimmt die alten Daten aus dem SeaTalk1 Netz und übersetzt sie in die neue Welt zu SeaTalk NG.
– Raymarine ST60 & ST60+ Displays können mit dem Flachstecker direkt angesteckt werden.
– Die älteren Autohelm ST50 Displays mit Rundstecker müssen 3-adrig (rot / gelb / Schirm) über extra Klemmen angeschlossen werden.

Die beiden beiliegenden blauen Abschlußwiderstände werden auf die blauen Stecker des Verteilers gesteckt.
Die rot/schwarze 12V Stromversorgung das SeaTalkNG kann bei einem so kleinen Netz weggelassen werden, wenn es aus dem SeaTalk 1 Netz den Strom bekommt.

2. SeaTalkNG zu WiFi übertragen

In einen weissen Abgang des Übersetzers kommt das Yacht Devices WiFi Gateway SeaTalkNG.
Nun können Sie sich mit dem Tablet verbinden:
– WiFi Netzwerk: YDWG
– Passwort: 12345678
und dann in einem WebBrowser (Safari / Google oder ähnliches) auf die Seite 192.164.4.1 gehen.
Im WebBrowser können Sie sich jetzt die Daten von Log, Lot, Wind anordnen wie Sie es mögen.

Die Bordinstrumenten Daten können auch in einer Navigations App z.B. iSailor oder iNavX oder einer Logbuch Software z.B. 2K Yachting verwendet werden. Und natürlich auch viele andere Apps die Instrumenten Daten einlesen können. Fragen Sie dazu den App Entwickler ob er NMEA0183 Daten über WiFi einlesen kann. Meist ist aber auch angegeben welche Daten gelesen werden können.
Dazu wählt man in der App den TCP Port 1456 aus und die Daten stehen auch hier zur Verfügung.

von Matthias Busse

Yacht Devices Engine Gateway mit einem Volvo D2-40 F verknüpfen


Gekauft habe ich ein Yacht Devices Engine Gateway YDEG-04N mit Firmware 1.15. Mein Boot ist mit einem Volvo D2-40F mit dem Standard-Kombiinstrument sowie mit einem daran angeschlossenen Kühlwasser-Temperaturinstrument ausgerüstet. Zweck der YDEG4N-Installation sollte die Verfügbarkeit v.A. der Kühlwassertemperatur (nach früheren Übertemperatur-Problemen) auch auf Plotter und Instrumenten im Decksalon sein. Das Boot verfügt über einen NMEA2000-Backbone von Raymarine (Seatalk NG) an dem außer Raymarine-Instrumenten/Plotter auch B&G-Komponenten sowie ein AMEC AIS-Transponder hängen. Erforderliche Steckeradapter konfektionierte ich meist selbst.

Der räumlichen Einfachheit halber habe ich den YDEG4N einerseits (wie vorgeschlagen) an den Drehzahlmesser und andererseits an den 2. (freien) Seatalk NG Anschluß des benachbarten Autopilot-Instruments p70 und nicht direkt an den Backbone angeschlossen (Raymarine erlaubt hier z.B. ein weiteres i70 Instrument). Ergebnis: Plug and play. In der default Konstellation sehe ich jetzt z.B. Drehzahl, Temperatur, Betriebsstunden auf allen Raymarine-Instrumenten sowie auf dem B&G-Plotter. Inzwischen habe ich auch problemlos ein Firmware-Update auf Version 1.17 vorgenommen (deren Veränderungen/Bugfixes mir leider nicht bekannt sind).

Zusammenfassend eine bei mir sehr einfache bzw. unkomplizierte Installation mit vergleichsweise preiswerter Realisation meiner Anforderungen.

Kabel, Adapter und Übersetzer an Bord


An Bord kommen über die Jahre mehrere Datenstandards (Sprachen) zusammen. Dazu kommen immer wieder Fragen. Deshalb hier eine kleine Aufstellung

Das sind z.B. die älteren Protokolle: NMEA 0183, Seatalk 1

Dann die Verbindung mit dem PC: RS-232, USB

Die Bus Systeme für Text Daten: NMEA2000, SeaTalk NG

Die Bus Systeme für Bild Daten: Raymarine Raynet, Raymarine SeaTalk HS, Ethernet B&G / Simrad / Lowrance, Garmin Marine Netzwerk

NMEA0183 wird einfach 2-adrig verbunden mit eigenen Kabeln. Hier gibt es keinen Stecker Standard. Es ist nur die Flussrichtung der Daten und die Polung (+/-) zu beachten.
Hier steht TX für senden (Transmit) und RX für Empfangen (Receive).
A steht für + und B für – Datenleitung.

Die anderen Datenstandards verwende spezielle Stecker.

Hier finden Sie die entsprechenden Kabel und zum Teil auch passende Geber:

1. Raymarine SeaTalk 1

2. NMEA2000 mit Micro-C 5-polig und ähnlichen Steckern
2a. Furuno NMEA2000
2b. Garmin NMEA2000
2c. Lowrance/Simrad/B&G NMEA2000
2d. Maretron NMEA2000
2e. Offshore Dynamics

Eine Sonderform nur für die Stromversorgung an Bord : Philippi PBUS

3. NMEA2000 aber mit speziellen Raymarine Steckern
SeaTalk NG

4. NMEA2000 aber mit speziellen Simrad Steckern
SimNet

5. Ethernet zur Bildübertragung.
Alle Hersteller verwenden unterschiedliche Stecker und sind auch nicht miteinander Datenkompatibel.
5a. Lowrance/Simrad/B&G Ethernet
5b. Raymarine Raynet (neu)
5c. Raymarine SeaTalk HS (alt)
5d. Garmin Marine Netzwerk

Nur Raymarine Raynet und Raymarine SeaTalk HS können mit Adaptern verbunden werden.
Zwei Geräte können direkt verbunden werden. Zum Beispiel 2 Displays, oder 1 Display und eine digitale Radarantenne mit Bildübertragung. Bei mehr als 2 Geräten werden spezielle Ethernet-Hubs der Hersteller eingesetzt um die Daten weiter zu verteilen.

von Matthias Busse

Sailracer Datalinker NMEA0183 > Bluetooth LE Sender für ein Tablet


Der Sailracer DataLinker nutzt die Bluetooth Smart Verbindung zu ihrem mobilen Endgerät um Schiffsdaten zu übertragen. Die 3G/4G Verbindung des Handy oder Tablets zum Internet  bleibt bestehen  und leitet die Schiffsdaten zuverlässig weiter. Bei einer  Verbindung über das WiFi System muss die Datenübertragung abgebrochen werden wenn man mit dem Handy oder Tablet im Internet surfen will.

Ein weiterer Vorteil der Bluetooth Smart (auch BT Version 4.0 oder BLE)  Schnittstelle liegt darin, dass der Energieverbrauch,  im Gegensatz zum Bluetooth Classic System, deutlich reduziert wird.  Der geringere Energieverbrauch spart Kosten und die Reichweite des BLE ist annähernd gleich.

Der DataLinker wird an den NMEA 0183 Ausgang des Bordsystems angeschlossen und benötigt eine 12V Stromversorgung. Er sendet die Datensätze dann über die Bluetooth Smart Schnittstelle zu einem mobilen Endgerät (Android oder iOS). Zur Darstellung der Daten kann der kostenlose SailRacer Server und die Sailracer App genutzt werden. Es besteht auch die Möglichkeit andere Navigations Apps zu nutzen, da der Server einen TCP Stack auf macht. Die DataLinker Free App generiert aus dem Bluetooth Signal alle relevanten NMEA Datensätze.

Es steht auch eine SeaTalk 1 > Bluetooth LE Version zur Verfügung speziell für Raymarine Bordinstrumente.

Von Matthias Busse

FAQ: Simnet, NMEA 2000 und SeaTalk NG – Stecker und Verbindungen


Frage: Kann ich mein Simnet / NMEA 2000 / SeaTalk NG miteinander verbinden?

Antwort: Ja es gibt Adapterkabel und die Datensätze sind größtenteils identisch.

Simnet NMEA2000 Seatalk NG rechts

Simnet – NMEA2000 – Seatalk NG Spur Kabel
Bild von: http://www.test4sea.de

NMEA 2000 ist die Basis und normiert auch die Stecker (im Bild der mittlere Stecker).

Simrad hat einen eigenen Stecker (links im Bild) und nennt sein Netzwerk Simnet. Alle Kabelstecker und Abschlußwiderstände sind weiblich und alle Verbinder (3-fach oder 7-fach) sind männlich.

Raymarine nennt sein Netzwerk SeaTalkNG und verwendet zwei verschiedene Kabel. Backbone Kabel (Hauptleitung) blaue Stecker alle weiblich und Spur Kabel (Abzweige, rechts im Bild) weiße Stecker alle weiblich. Alle Verbinder von Raymarine sind männlich, das T-Stück oder der 5-fach Adapter.

NMEA2000 verwendet identische Spur und Backbone Kabel. Sie haben immer männliche und weibliche Stecker an den Enden. Und an jedem T-Stück wechselt das wieder zurück.

Es gibt von Simrad Adapter auf das Standard NMEA2000 Netzwerk (männlch oder weiblich) .

Auch von Raymarine gibt es Adapter auf das Standard NMEA2000 Netzwerk, hier kann man aber nur im Spurkabel (weisses Kabel) wechseln.

Obwohl es einfach erscheint, ein paar Stolpersteine gibt es aber doch.
Am besten Fragen Sie uns wenn Sie Ihre Netzwerke an Bord verbinden möchten.

Die zwei typischen Fehler beim Aufbau der 3 Netze sind:
1. Das Netzwerk Spannungskabel ist nicht an 12V angeschlossen.
2. Die Abschlußwiderstände an den Enden des Backbone Kabels wurden vergessen.

von Matthias Busse

FAQ: Ersatz für meine Raymarine Raystar 125 GPS Antenne


Frage: Gibt es eine Ersatzantenne für meine Raymarine Raystar 125 Antenne?

Antwort:  Ja, aber gab es zwei verschiedene Raystar 125 Antennen:
– Die Raystar 125 mit NMEA 0183 und SeaTalk Ausgang
– Die Raystar 125 Plus mit NMEA 0183, SeaTalk und SeaTalk NG Ausgang
Beide Antennen sind nicht mehr lieferbar.

Um eine passende Ersatzantenne auszuwählen, muss man nun unterscheiden wie die Antenne an Bord angeschlossen ist.
Hier gibt es drei Möglichkeiten.

1. Die Antenne wird über NMEA 0183 angeschlossen.
Dann können Sie eine Ersatz Antenne verwenden, die auch NMEA 0183 Daten sendet, z.B. die GPS 320 Antenne.

2. Die Antenne wird über SeaTalk angeschlossen.
Dann verwenden Sie die Raystar 130 und den SeaTalk zu SeaTalk NG Adapter Satz.

3. Die Antenne wird über SeaTalk NG angeschlossen.
Dann wechseln Sie die Antenne gegen eine Raystar 130 mit SeaTalk NG aus.