Raymarine Anzeige für 2 Motoren Volvo Penta


An Bord vorhanden sind 2 Volvo Penta Motoren und zwei EVC Displays für den Steuerbord- und Backbordmotor. Dann ein Raymarine Display a95 mit Lighhouse II Software V 19 und ein SeaTalkNG Netzwerk.

Der Kunde hatte 2 x das Engine Gateway von Yacht Devices YDEG-04R bestellt, beim Einstecken am Steuerbord EVC Display aber festgestellt dass ein Interface schon beide Motoren unterstützt, da in seinem Fall die Motordaten im Volvo Bus zusammengeführt werden.

Hier die Anzeige auf dem Raymarine Plotter:

Der Kundenkommentar:
„Es war ganz einfach. Ich hab den Adapter zwischen dem Drehzahlmesser Instrument Steuerbord und dem SeaTalk NG angeschlossen. Ging alles sofort. Funktioniert allerdings nur bei EVC.
Alles was auf dem Display angezeigt werden kann hab ich jetzt auch im Plotter. Fehlt nur noch die Tankanzeige und Trimmklappen. Aber die sind auch nicht im Display anzeigbar. Das muss ich mir nochmal anschauen.“

Verwendet wurden:
1 x YDEG-04R
1 x Raymarine 5-fach Verteiler
1 x Raymarine STNG Backbone Kabel

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Den NMEA2000 Tank Adapter YDTA-01 an einen Geber anschließen und auf einem Tablet anzeigen


Der Yacht Devices Tank Adapter YDTA-01 kann direkt mit einem Widerstandsgeber verbunden werden. Eine analoge Tankanzeige ist dazu nicht unbedingt notwendig.

Der Tank-Schwimmgeber hat 2 Anschlüsse für den Widerstandsausgang. Diese werden an den Tank Adapter angeschlossen blau & schwarz. Rot wird nicht an 12V angeschlossen, sondern isoliert zur Seite gelegt. Ich habe hier einen Philippi TGW Geber verwendet mit der Widerstandskennlinie 10-180 Ohm.

Dann wird der Tank Adapter in ein NMEA2000 (YDTA-01N) oder SeaTalkNG (YDTA-01R) Netzwerk gesteckt. Die LED am Tank Adapter fängt an zu blinken.

Eine Textdatei mit dem Namen YDTA.TXT wird am PC erstellt und enthält folgende Einträge:


# Yacht Devices YDTA-01 Konfigurations Datei YDTA.TXT
#
# Stand 9.2018 Busse Yachtshop

# Tank Nummer
TANK=1 # möglich sind: 0 bis 15

# Tank Typ
FLUID=WATER # möglich sind: DIESEL, WATER, WASTE, LIVEWELL, OIL, SEWAGE, GASOLINE

# bei parallel Anschluß Angaben zum Drehspulinstrument, siehe Handbuch
PARALLEL=NO # möglich sind: NO, 1COIL, 2COIL, MDI

# Parasitärer Widerstand der Zuleitung
OHMS_WIRES=0.0 # möglich sind: 0.00 bis 100.00

# Widerstandswerte für den eingesetzten Tankgeber. Tank leer und voll
# Übliche Werte sind: Europa 10 bis 180 Ohm, Amerika 240 bis 33 Ohm, Japan 0 bis 310 Ohm
OHMS_EMPTY=10.0 # möglich sind: 0.00 bis 400.00
OHMS_FULL=180.0 # möglich sind: 0.00 bis 400.00

# Tankinhalt in Liter
CAPACITY=200 # möglich sind: UNKNOWN oder 0 bis 99999

# 12 Kalibrationspunkte für schräge Tankformen. Möglich sind: OFF oder 0 bis 100
# 4%, 8%, 12%, 20%, 30%, 40%, 50%, 60%, 70%, 80%, 90%, 95% Tankinhalt zur Ablesung des Drehspulinstruments in %
# ein Beispiel: Ein 100l Tank, Sie füllen 50l ein und lesen 45% vom Vollausschlag am Display ab, dann kommt der Wert 45 an die 7. Stelle (für50%)
# Auf der Hersteller Seite yacht.com finden Sie unter Downloads eine Exel Tabelle mit der Sie die Werte berechen und glätten können
CALIBRATION=OFF

# Datenaufzeichnung auf einer Micro SD Karte
LOG=OFF # möglich sind: ON, OFF
#INTERVAL=10 # Aufzeichnungsintervall in Minuten. Möglich sind: 1 bis 60

# Datenübergabe:
# 1. Diese Datei YDTA.TXT auf eine Micro SD Karte speichern
# 2. Netzwerk mit dem Tankadapter drin ausschalten
# 3. MicroSD in den Tankadapter stecken
# 4. Netzwerk einschalten, die Daten werden eingelesen
# 5. Micro SD Karte nach einiger Zeit heraus nehmen wenn keine Daten aufgezeichnet werden sollen

# Datei Ende


Die YDTA-01 Konfigurations Datei wird angepasst und auf eine MicroSD Karte in das Hauptverzeichnis kopiert.
Der Tank Adapter YDTA-01 wird aus dem NMEA2000 Netzwerk gezogen.
Die MicroSD Karte eingesteckt mit den Kontakten zur Mitte, siehe Handbuch.
Dann wird der Adapter wieder ins NMEA2000 Netzwerk gesteckt.
Die Daten der Datei werden nun eingelesen und gespeichert.
Nach ca. 10 Sekunden blinkt der YDTA wieder alle 2 Sekunden kurz grün wenn alles OK ist.
Nun kann die microSD Karte mit einem Klick wieder heraus genommen werden.

Der Tank Adapter sendet nun die Daten vom Tankgeber in das Netzwerk. Die angeschlossenen Displays können den Tank Füllstand anzeigen.

Über ein WiFi Gateway YDWG-02N oder YDWG-02R mit der aktuellen Software 1.16 oder höher kann der Tank Füllstand an ein Tablet oder Handy per WiFi übertragen und angezeigt werden.

Ein Hinweis: Die Tank Nummer 0 wird von den Displays als 1. Tank angezeigt (Garmin MFD) oder ignoriert (Raymarine)

Wenn Ihr MFD mehrere Wassertanks unterstützt, können auch mehrere YDTA-01 eingebunden werden.
Ein Raymarine Display mit Lighthouse II Version 19 unterstützt zur Zeit nur jeweils einen Wassertank, einen Treibstofftank, einen Grauwassertank usw.

Parallel zum Tankgeber und Tank Adapter kann ein Runddisplay angeschlossen werden, dann werden Änderungen in der YDTA.TXT Datei und der Verkabelung nach Handbuch gemacht. Dann wird auch das rote Kabel des Tank Adapters benötigt.

Auf einer MicroSD Karte kann der Tank Adapter auch die Tankdaten aufzeichen. Dazu wird LOG=ON in die Datei eingetragen.

von Matthias Busse

Weitere Beiträge zum Thema:
Widerstand messen
An ein Garmin Display anschliessen
An ein Raymarine Displa anschliessen

Informationen zum Yacht Devices Engine Gateway YDEG-04


Die Hersteller der Motoren für Yachten verwenden schon länger ein CAN Bus Protokoll das auch in der Automobilindustrie eingesetzt wird. Die Datensätze sind aber nicht Herstellerübergreifend normiert. Jeder spricht seine eigene Sprache. Die Datensätze ändern sich ggf. auch über die Zeit und wurden erweitert. Es werden verschiedene Stecker verwendet. Die Motoren sind in verschiedenen Ausbaustufen erhältlich, mit unterschiedlichen Displays und mit verschiedenen Steckverbindungen. Teilweise werden von den Motorherstellern auch NMEA2000 Adapter / Übersetzer angeboten für neuere Motoren.
Die Motorhersteller geben ihre Datensätze auch nicht raus, es gibt so gut wie keine Dokumentation darüber.

Das ist erst einmal alles sehr verwirrend.

Auf der anderen Seite gibt es an Bord Multifunktionsdisplays die NMEA2000 Motordaten anzeigen können. Hier existiert eine weit reichende Normung. Die Datensätze (PGN) sind beschrieben, die 5-poligen Stecker definiert und ein Netzwerkaufbau ist vorgegeben.
Die einzige aktuelle Ausnahme ist Raymarine der eigene Stecker verwenden und das Netzwerk dann SeaTalkNG nennen. Simrad hatte früher noch Simnet Stecker, diese sind aber nur noch an wenigen neuen Geräten zu finden. Meist verwendet Simrad jetzt auch NMEA2000 Stecker.
Da in SeaTalkNG und Simnet die Standarddatensätze (PGN) übertragen werden ist es möglich einfache Kabel Adapter zu NMEA2000 einzusetzen.

Die Fa. Yacht Devices hat nun ein Engine Gateway entwickelt um in dem Stecker- und Sprach-Durcheinander die vorliegenden Motordaten zu den Multifunktionsdisplays zu bringen.
Das Engine Gateway ist NMEA2000 zertifiziert.

Die Seite der Bordinstrument

Yacht Devices bietet zwei Engine Gateways an:
– das YDEG-04N für NMEA2000 mit dem Normstecker
– das YDEG-04R für SeaTalkNG mit dem Raymarine Stecker

Für ein vorhandenes Simnet System kann man den YDEG-04N verwenden und ihn über ein SimNet Adapter Kabel anschliessen.

Voraussetzung ist natürlich dass ein Abgang im Netzwerk frei ist für das Engine Gateway.
Bei NMEA2000 kann man einfach ein T-Stück dazischen schrauben oder einen 4-fach Abzweig für mehrere Geräte.
Bei einem Raymarine SeaTalkNG Netzwerk nimmt man ein Stück Backbone Kabel und ein T-Stück oder 5-fach Verteiler um neue Abgänge zu schaffen
Bei einem Simrad wird auch ein Stück SimNet Kabel und ein 3-fach Verteiler oder 7-fach Verteiler benötigt.

Aktuelle Multifunktionsdisplays von Garmin, Furuno, Raymarine, Simrad, B&G, Lowrance usw. haben einen Netzwerkanschluss und können dann normalerweise auch Motordaten aus dem Netzwerk darstellen. Schauen Sie dazu in das Handbuch. Auf dem Display sind häufig auch schon Motor Daten Seiten vorbereitet.

Wenn das alles erfüllt ist brauchen wir nur noch die Daten vom Motor zu holen.

Die Seite des Motors

Nun ist die Aufgabe an den Motor zu kommen und die Daten auszulesen.

Dazu muss der Motor die Daten in einem CAN Bus bereit stellen. Das machen Motoren mit Baujahren seit ca. 2000 – 2010 je nach Motorgröße und Hersteller. Diese CAN Bus Daten werden intern an die eigenen Displays weiter gegeben, zum Beispiel zu einer Drehzahl Anzeige.

Und hier setzt Yacht Devices mit seinem Engine Gateway nun an.

Es kommt nun noch auf die Verkabelung des Motors an. Dazu müssen Sie an Bord nachsehen wie die Stecker aussehen und wieviele Pins dort vorhanden sind.

Die erste Entwicklung war für die Volvo EVC Displays die über viele Jahre an den Volvo Motoren im Einsatz sind. Die EVC Displays werden mit einem 6-poligen Deutsch Stecker angeschlossen. Hier gibt es EVC-A, EVC-B usw bis EVC-D Motor Versionen, aber alle verwenden häufig das EVC Display. Wenn Sie das EVC Runddisplay an Bord haben wird das Yacht Devices Engine Gateway einfach mit einem 6-poligen Männlich-Weiblich Adapter dazwischen gesteckt. Und damit ist es erledigt.

Einige Volvo Motoren haben eine silberne Multilink Box mit einer gelben 12-poligen Buchse. Dafür gibt es nun den 1. Adapter den 12-Pin X5:MULTILINK Adapter. Also auch hier können wir die Daten abnehmen wenn wir das Engine Gateway YDEG-04 mit diesem Adapter anschliessen.

Dann noch Adapter für 10-pin EFI Motoren, 8-pin Vodia Adapter usw.
Da gibt es viele Motor- und Ausstattungsvarianten.
Hier finden Sie die möglichen Adapter

Sie müssen im Handbuch und an Bord nach sehen welchen Adapter Sie ggf. benötigen. Darüber können wir keine Auskunft geben. Wir haben auch keine Volvo Motoren Liste.

Wir sind aber froh über jede Rückmeldung nach der Installation und veröffentlichen hier gern Ihren Erfahrungsbericht und Bilder. Das hilft dann auch anderen. Suchen Sie hier oben rechts einfach nach ydeg, dann finden Sie weitere Informationen dazu.

Ganz neu hat sich jetzt Yacht Devices daran gemacht und Yanmar Motoren unter die Lupe genommen. Für die Motoren Yanmar 4JH45, 4JH57, 4JH80 und 4JH110 mit dem entsprechenden Yanmar Adapterkabel können jetzt auch diese Daten übersetzt werden.

Und die Smartcraft Datensätze für Mercury und Mercruiser Motoren können übersetzt werden. Für Smartcraft benötigen Sie dann noch diesen 10-Pin Smartcraft Adapter. Die Entwicklung und Tests wurden mit einem Mercruiser 115 Pro XS (2017) und einem 80 EFI 4-Takt (2013 und 2014) gemacht. Wahrscheinlich wird es mit allen Mercury und Mercruiser Motoren nach 2011 über das Smartcraft Interface funktionieren.

Für Yanmar und Smartcraft Motoren sollten Sie die aktuelle Software mindestens 1.22 auf dem Engine Gateway haben. Diese wird häufig überarbeitet und steht auf der Herstellerseite yachtd.com im Download Bereich kostenlos zur Verfügung.

Hier finden Sie auch das englische Handbuch des Engine Gateways zu der aktuellen Software Version. Ein deutsches Handbuch gibt es nicht.

Hier die Anschlusszeichung vom Engine Gateway:

Das Engine Gateway greift normalerweise nicht in die Motorelektrik ein, es hört nur zu.
Manchmal kann es jedoch sinnvoll sein Daten in das Netzwerk einzuspielen, wenn der Motor dann aus der Geschwindigkeit  der Logge und dem Treibstoff Verbrauch die Restreichweite zusätzlich berechnen kann. Dazu sollten Sie sich bitte vorher die Passagen im Handbuch durchlesen.

Die Einstellungen im Engine Gateway

Für einen Volvo EVC Motor müssen Sie nichts einstellen.
Für spezielle Fälle und andere oder mehrere Motoren sind ggf. Einstellungen im Engine Gateway vorzunehmen.

Sie können dem Engine Gateway verschiedene Sachen mitteilen, die dann im Gerät gespeichert werden sollen.
Ob es ein Smartcraft Gateway sein soll, oder wenn mehrere Motoren an Bord sind die Motornummer usw.
Die Möglichkeiten sind alle im Handbuch beschrieben.
Dafür wird eine einfache Text Datei mit dem Namen YDEG.TXT am PC erstellt und dann kommt eine Textzeile hinein z.B. SMARTCRAFT=ON
Die vielen Einstellmöglichkeiten und Textzeilen sind im Handbuch beschrieben.
Diese Text Datei wird nun auf eine leere Micro-SD Karte überspielt.
Das NMEA2000 oder SeaTalkNG Netzwerk wird stromlos geschaltet.
Dann wird die Micro-SD Karte hinten in das Engine Gateway gesteckt.
Der Strom für das Netzwerk wird eingeschaltet und das Engine Gateway übernimmt automatisch die Einstellungen aus der Text Datei in einen dauerhaften internen Speicher.
Danach kann die Micro-SD Karte wieder herausgenommen werden.

Weitere Informationen beim Hersteller Yacht Devices.

Noch ein Hinweis:
Für J1708, J1587 und Volvo Penta KAD, EDC I und EDC II Motoren sehen Sie sich bitte das Engine Gateway YDES-04N NMEA2000 oder YDES-04R SeaTalkNG an.

Stand 8.2018

von Matthias Busse

 

NMEA2000 Bridge verbindet 2 Netzwerke


Die Yacht Devices NMEA Bridge verbindet zwei Netzwerke – 2x NMEA2000 oder 2x SeaTalkNG.

  1. NMEA2000 Bridge YDNB-07N
  2. SeaTalkNG Bridge YDNB-07R

Damit können Sie folgendes erreichen:
Größere Netzwerke können aufgebaut werden. Über 100m lang, mehr als 250 Teilnehmer.
Ein größerer Stromverbrauch der Geräte wird ermöglicht da 2 x 12V angeschlossen werden kann. Dadurch gibt es einen geringeren Spannungsabfall im Netzwerk.
Mit einem einstellbaren Filter können Datensätze ausgeklammert werden.
Eine Aufzeichnung der Datensätze zur Fehler Lokalisierung.
Geräte die nicht 100% NMEA2000 kompatibel sind können angeschlossen werden.
Ein J1939 Netzwerk kann mit einem NMEA2000 Netzwerk verbunden werden.

von Matthias Busse

 

NMEA2000 & SeaTalkNG zu USB Wandler für den Wandeinbau


Die NMEA2000 zu USB Wandler von Yacht Devices sind jetzt auch in 2 Versionen mit Wandeinbausteckdose lieferbar. Die USB Steckdose kann mit einem Deckel verschlossen werden und ist dann wassergeschützt. Das ist für die seltene Verwendung oder für Messkoffer gut geeignet.
Es ist eine NMEA2000 Version YDNU-02NF und eine SeaTalkNG Version YDNU-02RF verfügbar wie bei fast allen Yacht Devices Artikeln.

Alternativ gibt es die NMEA2000 zu USB Wandler auch mit einem direkten PC USB Stecker für den häufigen Betrieb oder eine dauerhafte Installation mit einem Bord PC.
Auch hier ist eine NMEA2000 Version YDNU-02NM und eine SeaTalkNG Version YDNU-02RM verfügbar.

von Matthias Busse

Neu: Engine Gateway YDEG-04N zu NMEA2000 von Yacht Devices


Das Motor Interface YDEG-04 (auch Engine Gateway) von Yacht Devices übersetzt die Daten von bestimmten Volvo EVC Motoren ab ca. 2002 und anderen Motoren in ein NMEA2000 Netzwerk. Dann kann die Drehzahl, Spannung, Temperatur, Öldruck und ähnliches am Seekartenplotter angezeigt werden, je nach dem was Ihr Motor an Informationen Preis gibt.

Das Interface hat einen standard 6-poligen „Deutsch“ Stecker und Buchse fest angeschlossen, sodass es einfach in das Motornetzwerk zwischengeschaltet wird, z.B. direkt vor dem EVC Display.

Motor-Adapterkabel für verschiedenen Motoren und Anwendungen sind auch lieferbar. Dazu schauen Sie am besten an Bord nach und vergleichen Ihren Motor und die Stecker mit den Handbuchangaben.

Das Motorinterface „hört“ nur auf dem Motor-Bus und gibt keine Daten hinein. Es kann also den Motor nicht beeinflussen oder stören.

Im NMEA2000 Netzwerk ist es ganz normal als Gerät sichtbar und die Daten können auf vielen aktuellen Plottern dargestellt werden.

Die Konfiguration, z.B. bei zwei Motoren oder mehreren Tanks, wird mit Hilfe einer einfachen Text Datei auf einer eigenen MicroSD Karte dem Motorinterface mitgeteilt.

Das preiswerte Interface gibt es mit standard NMEA2000 Stecker YDEG-04N und mit SeaTalkNG Buchse YDEG-04R. Es wird einfach in ein freies T-Stück gesteckt. Anschlusskabel oder Adapterkabel sind meist nicht notwendig, nur bei einem Simnet Netzwerk benötigen Sie noch dieses Simnet-Kabel.

von Matthias Busse

Neu: Voyage Recorder – Aufzeichnung der NMEA2000 Daten mit Playback Funktion


Neu im Angebot haben wir den Voyage Recorder YDVR-03 von Yacht Devices.

Er zeichnet die NMEA2000 oder SeaTalkNG Daten auf einer MicroSD Karte für viele Tage auf.

Damit können Sie Ihre Reise dokumentieren, Vercharterer können den Steckenverlauf überprüfen. Mir einer kostenlosen Konvertersoftware von der Herstellerseite können die Daten auf der MSD Karte für verschiedene Anwendungen konvertiert werden.

Im Silent Mode meldet er sich im Netzwerk nicht an, zeichnet die Daten auf und ist auf den Plottern nicht zu sehen.

Eine Playback Funktion zum Abspielen der aufgezeichneten Daten in ein NMEA2000 / SeaTalkNG Netzwerk ist für Tests und die Ausstellung sehr hilfreich.

Der Voyage Recorder ist mit NMEA2000 Stecker YDVR-03N oder SeaTalkNG Buchse YDVR-03R lieferbar und kann so direkt an ein T-Stück im Netzwerk gesteckt werden.

von Matthias Busse