ICOM Schulungsanlage Seefunk für Funkschulen


Wir können Ihnen eine Schulungsanlage UKW Seefunk für Funkschulen anbieten. Diese ist reduziert in der Sendeleistung.

Das heißt es können 2 Anlagen direkt mit einem Kabel verbunden werden und miteinander „funken“. Auch Notrufe können übertragen werden. Diese gehen aber nicht aus den Schulungsräumen raus.
Das war immer wieder ein Problem mit den Anlagen mit Dummy Loads an den Ausgängen, weil hier selbst das Gehäuse schon Notrufe „senden“ kann.

Der DSC Alarm ist Lautstärke reduziert.

Funkanlagen geben den DSC Alarm normalerweise mit voller Lautstärke ab. Das ist bei Übungen in gemieteten Gebäuden (Schulen / Hotels… ) aber viel zu laut und auch für die Schüler unnötig störend. Unsere Anlagen sind in der Lautstärke reduziert.

Wichtig: Schulungsanlagen werden extra umgebaut und können später nicht zurück gebaut werden zu Seefunkanlagen.

Ein Standard Set besteht aus

2 x IC-M330E Funkanlagen, umgebaut wie oben beschrieben
1 x 12V Netzteil (für 2 Funkanlagen ausreichend)
1 x 2m Antennen-Verbindungskabel

Dieses Set kann ergänzt werden durch:
Weitere Funkanlagen, die alle über Kabel miteinander sprechen können. Weitere Netzteile, wenn Anlagen in Nachbarräume gestellt werden sollen.
Und ggf. RG58 Kabel und einzelne Stecker zum selbst anbauen / löten um größere Wege zu Nachbarräumen zu überbrücken.
Zusätzliche 2m Kabel und T-Verbinder.

Die DSC und ATIS Nummern werden vor Auslieferung programmiert.
Geben Sie die bei einer Bestellung mit an.

Die Lieferzeit beträgt ca. 2 Wochen.

Fragen Sie ein Angebot mit Ihrer Wunschvorstellung an.

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Die ICOM IC-M330GE Funkanlage ist besonders kompakt


Die neuen ICOM IC-M330E und ICOM IC-M330GE Funkanlagen sind besonders kompakt mit einer Wand-Einbautiefe von nur 10 cm. Ggf. etwas mehr wenn kein Winkelstecker für das Funkkabel verwendet wird. Mit dem ICOM Einbausatz MBF-5 kann sie versenkt in die Wand eingebaut und von hinten verspannt werden.

Hier die Abmessungen in mm und (inch):

Die IC-M330GE Anlage ist zusätzlich mit einem GPS Empfänger ausgerüstet.

Sailor 6210, 6215, 6217 Funkgerät neu programmieren


Wir können jetzt die Sailor 621x Funkgeräte neu programmieren.

Wenn das Boot verkauft wird ist es meist notwendig die MMSI und ATIS Nummer neu zu programmieren.
Dafür haben wir jetzt den Programmierplatz und können folgende Funkgeräte neu programmieren:

Sailor 6210
Sailor 6215
Sailor 6217

Sie können uns die Anlage auch zurück setzen lassen, dann werden die Nummern gelöscht und der Käufer kann seinen neuen Nummern selbst eingeben.

Das neu programmieren hier dauert ca. 2 Arbeitstage plus zwei mal den Postweg in Deutschland.

Neue UKW Seefunk Kanallisten


Die Kanäle für den UKW Seefunk sind international geändert worden.
Das ist nachzulesen : Radio Regulations Final Acts WRC-15 Appendix 18
Das gilt eigentlich ab dem 1. Januar 2017, es ist aber eine lange Übergangsfrist über mehrere Jahre zu erwarten bis alle Hersteller ihre Funkanlagen den neuen Regeln anpassen werden.

Dadurch fallen einige Kanäle in Zukunft weg (z.B. Kanal 21-26). Das betrifft im Binnenfunk einige deutsche Schleusen & Radar Kanäle.

Einige Kanäle sind aufgeteilt worden in zwei Kanäle. So ist z.B. der Kanal 19 auswählbar und die beiden halben 1019 und 2019 Kanäle. Dadurch ist eine Kompatibilität zu bestehenden Funkanlagen gewährleistet.

Durch die halben Kanalraster auf einigen Kanälen ist bei den Anlagen eine neue Hardware (Filter auf der Platine) notwendig, die in einige neue Anlagen bereits integriert ist, in alte jedoch nicht. Alte Anlagen sind meist auch nicht umrüstbar.

Als einer der ersten Hersteller ist Sailor komplett auf die neuen Kanäle gewechselt und hat die neuen Filter eingebaut. Die Handbücher wurden überarbeitet und liegen in der neuen Version bei. Auf unseren Seiten sind zum Teil noch alte Handbücher von 2016 verlinkt, weil wir noch keine neuen Handbücher bekommen haben.

Hier die Übersicht der Standard (alte) Kanäle:

Und die neuen Kanäle ab 2017:

Die neuen Sailor Anlagen 6210, 6215, 6217, 6222, 6248 werden in 2017 bereits mit den neuen Kanälen ausgeliefert.

Es gilt natürlich Bestandsschutz für eingebaute Funkanlagen.
Auch sind diese neuen Kanäle noch nicht in den Sportschifffahrtsanlagen enthalten. Hier werden sie erst in den nächsten Jahren kommen. Hier sind die Internationen Regeln einmal den deutschen Regeln „voraus geeilt“.

von Matthias Busse

Neue ICOM GM600 Funkanlage mit DSC Klasse A


Von ICOM neu im Programm haben wir die GM600 Funkanlage mit Mikrofon. Das Gerät hat ein sehr schönes, großes und farbiges Display, eine 10er Tastatur und ist auch für die Berufsschifffahrt zugelassen.

ICOM GM600

DSC Klasse A ist eingebaut. Das heisst man benötigt 2 Antennen um den DSC Kanal ständig überwachen zu können.

Wenn das Schiff ausrüstungspflichtig ist wird ein Netzteil PS310 zusätzlich verwendet um die Zulassungsvorschrift zu erfüllen. Das Netzteil gibt es in zwei Versionen mit 12V oder 24V Eingangsspannung.

Für eine komfortable Bedienung gibt es zusätzlich einen Handhörer HS-98. Dieser wird vorn an das Gerät gesteckt an Stelle des Mikrofons. Das Mikrofon ist aber immer im Lieferumfang der GM600 enthalten und kann nicht raus genommen werden.

Das Gerät hat kein ATIS für den Binnenfunk.

Der Hinweis für die neuen Kanäle 2017 ist vorläufig nicht wichtig, da Deutschland nicht „harmonisiert“ ist und diese Kanäle zur Zeit noch nicht verwendet werden. Da werden leicht noch ein paar Jahre vergehen können.

von Matthias Busse

Das UKW Seefunk Masseproblem an Bord


Die meisten Seefunkanlagen verbinden die Batterie Masse mit der Antennenleitung Masse (Schirm). Die Masse kann zusätzlich auch noch bei Decktrennstellen, Steckern, defekten Kabeln und Antennen mit der Bootsmasse verbunden sein.

Seefunkanlagen sollen vor dem Batterie-Hauptschalter an die Batterie abgeschlossen werden mit extra Sicherungen um im Notfall noch einen Funkruf absetzen zu können. Das soll noch funktionieren wenn die Bordelektrik an anderer Stelle einen Schaden hat oder durch Seewassereinbruch kurzgeschlossen ist.

Die Massekontakte (Masseschleifen) auf der Antennenleitung können zu Störungen, Spannungen und Brummen führen was eine schlechtere Funk-Verständigung zur Folge hat. Bei Alu und Stahlbooten (auch Stahlkiele) kann das zu einer erhöhten Elektrolyse führen. Das ist auch an der schnelleren Abnutzung der Schutz Anoden (Wellenanoden) unter Wasser oft sichtbar.

Der Test ist einfach: Ein einfaches Multimeter wird in einen kleinen Widerstandsbereich geschaltet und es wird zwischen Batterie Masse und dem Funkgeräte Stecker der Widerstand gemessen. Wenn alles in Ordnung ist wird OL (Overload) angezeigt. Das heißt es ist ein großer Widerstand. Bei einer Masseverbindung wird ein Widerstand angezeigt im Bereich 0 Ohm bis einige 100 Ohm.

Dagegen kann man nun folgendes tun.

Einen 2-poligen UKW Hauptschalter mit Sicherung verwenden. Dann ist die Elektrolyse unterbrochen wenn er ausgeschaltet ist. Also im Hafen und in der Zeit wenn das Boot nicht betrieben wird.

UKW Hauptschalter

Eine isolierte Seefunkantenne mit Kunststoff Fuß kommt meist nur bei Motorbooten in Frage. Bei Segelboot Antennen wird das Antennenkabel eigentlich immer über den Masthalter geerdet. Das schützt bei Blitzeinschlag und statischen Aufladungen in der Luft und ist auch so gewünscht. Hochwertige Funkantennen haben auch immer eine Masseverbindung. Das sorgt zusätzlich für eine bessere Abstrahlung, da eine Masse-„Fläche“ vorhanden ist. Hier lässt sich also nichts ändern.

Decktrennstellen können isoliert aufgebaut sein mit einem DeckSeal oder Schwanenhals und einer Steckverbindung (2 x Kabelstecker und Buchse-Buchse-Verbinder) unter Deck. Dann ist auch alles in Ordnung wenn der Stecker nicht gegen Masse liegt oder fallen kann.

Für eine meist bessere Verständigung, eine komplette Entkopplung der Antennenleitung und Verhinderung der Elektrolyse auch im Seefunk-Betrieb wird ein Antennenisolator eingesetzt. Der ist in der Berufsschifffahrt häufig verbaut, auf Yachten aber nur selten anzutreffen, obwohl er viele Vorteile bietet.

Antennen Isolator

Schauen Sie Ihre Funkanlage einmal dahingehend durch.

Für Grenz-Kurzwellen Sender gibt zusätzlich es einen speziellen Masse Isolator um die beschiebenen Probleme zu vermeiden.

Noch zwei Hinweise:

Antennenkabel die 15-20 Jahre oder länger im Mast sind haben sich als häufige Fehlerquelle erwiesen. Sie können durchgescheuert und an den Steckern oxidiert sein, sodass eine gute Übertragung der Funkleistung nicht mehr gegeben ist. Diese Kabel sollten ersetzt werden. RG213 oder das neuere und dünnere Aircell 7 Kabel haben sich hier in den letzten Jahren als gut erwiesen

Antennen mit Rissen in der Ummantelung sind auch auszutauschen und nicht zu „reparieren“. Dann ist häufig Wasser eingedrungen und die Antennen sind unbrauchbar für das Senden und schlecht für den Empfang und die Reichweite.

von Matthias Busse

Das ICOM IC-M93D Euro ist eingetroffen


Die erste Lieferung des ICOM IC-M93D Euro Funkgerät ist heute eingetroffen.

Ein sehr schönes und kompaktes DSC Handfunkgerät mit eingebautem GPS.
Mit einer neuen Art Folientastatur mit Erhebungen und guten Druckpunkten für eine sichere Bedienung.

DSC und ATIS Nummern können selbst eingegeben werden.

Der Akku wird hinten mit einer Klick-Lasche befestigt und eine kleine Gummidichtung beschränkt sich darauf die Akkukontakte wasserdicht zu schützen und nicht mehr den ganzen Akku. Damit ist das Gerät besser gegen Feuchtigkeit und Elektrolyse geschützt.

Natürlich mit an Bord sind:
– Noise Canceler. Das Rauschen wird zum Teil rausgerechnet.
– Flash n Float. Es schwimmt und blinkt.
– MOB. Mann über Bord per GPS.