FAQ: Ich möchte eine möglichst leichte UKW Seefunkantenne auf dem Mast haben


Frage: Ich möchte eine möglichst leichte Seefunkantenne auf dem Mast haben mit einem leichten Kabel.

Antwort: Auf dem Masttop können verschiedene Antennen verwendet werden, hier eine Aufstellung des Antennegewichts und des Halters.
Antennen mit PL Buchse für den Kabelanschluß:
1. Scout KM-32: Antenne incl. Halter ca. 0,39 kg – Vorteil: preiswert, weiter Ausleger mit Platz für den Windex
2. Scout KM-3A: Antenne incl. Halter ca. 0,27kg – Vorteil: preiswert, schlanker Antennendraht, wenig Windlast.
3. Procom CXL 2-1: Antenne inl. Überwurfmutter  ca. 0,42 kg + SMR2 Halter 0,26kg – Vorteil: sehr hochwertige Antenne, wird auch in der Berufsschiffahrt verwendet.
4. Procom MA2-1 SC : Antenne 0,32 kg incl. Halter – Vorteil: Antennenunterteil aus Metall und schlank aufgebaut

Auch bei den Kabeln gibt es große Unterschiede, sie gehen deutlich in das Gewicht ein. Allerdings haben einfache und dünne Kabel auch einen hohen Leistungsverlust.
Die Aufstellung der Kabel und der Verluste:
1. 20m RG58: Gewicht ca. 0,72 kg und bei 25W Sendeleistung kommen noch 9,3 W Leistung an der Antenne an.
2. 20m Aircell7:  Gewicht ca. 1,44 kg und bei 25W Sendeleistung kommen noch 17,7 W Leistung an der Antenne an.
3. 20m RG213: Gewicht ca. 3,14 kg und bei 25W Sendeleistung kommen noch 16,9 W Leistung an der Antenne an.
Auch beim UKW Seefunk Empfang wird die Leistung entsprechend gedämpft.
Hinzu kommen immer noch kleine Dämpfungen an den Steckern.

Hier finden Sie die Berechnung der Kabeldämpfung für Ihr Kabel in Ihrer Länge.

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Reisebericht der Stella Maris in der Türkei


Stella Maris

Hallo,

mit Schrecken habe ich festgestellt, dass es mehr als 4 Wochen her ist, dass wir uns mit einem kurzen Bericht bei Euch gemeldet haben. Aber es ist auch nicht wirklich viel passiert.

Wie geplant, hat uns Dimitris unsere Sachen gebracht. Wir haben dann drei sehr schöne Abende mit ihm verbracht, während wir tags über damit beschäftigt waren, alles wieder in unserem Schiff zu verstauen. Als wir nach einigen Tagen auslaufen wollten, wurde Wolfgang von Montezumas Rache erwischt. Nach 4 Tagen gingen wir auf Dimitris Rat hin in die Ambulanz eines Krankenhauses, wo Antibiotika verschrieben wurden. Die halfen sehr schnell und wir konnten nach zwei weiteren Tagen auslaufen.

In schönen Tagestouren segelten wir bis Mykonos und dann erneut in einem Overnighttoern nach Leros, wo wir auf auf Mario mit der Amaltea warten wollten. Die Ankunft von Mario verzögerte sich etwas, so dass wir dort eine ganze Woche zubrachten, davon drei Tage mit der Amaltea.

Gestern sind wir dann 23 Meilen gesegelt und sind in Turgut Reis in der Türkei (an der Spitze der Halbinsel, an deren Südküste Bodrum liegt) angekommen. Hier empfing uns eine gepflegte und teure Marina. Beim Einlaufen hörte der Bugstrahl auf zu arbeiten. Wolfgang hat das Vorschiff ausgeräumt und baut weitere Sachen aus, um die Sache in Ordnung zu bringen. Da der Propeller noch am Getriebe ist, sucht er innen am Motor nach der Ursache.

Heute haben wir ausserdem in die Türkei einklariert (auf dem Transitlog – einer Art Segelerlaubnis – sind die Stempel von vier Behörden einzuholen, deren Reihenfolge genau vorgeschrieben ist).

Morgen wollen wir nach Marmaris weitersegeln, um uns nach einem guten Automechaniker umzusehen. Schon seit langem wollte ein Zylinder von Gottlieb (unserem Motor) nicht mehr richtig seine Arbeit tun, seit einiger Zeit hatte Wolfgang dann den Eindruck, dass er gar nichts mehr tat. Wolfgang hat dann die Druckleitung dieses Zylinders an die Rückölleitung angeschlossen und nun hinken wir – wenn motort werden muss – auf drei Zylindern durch die Gegend. Wir hoffen, in der Türkei Handwerker zu finden, die sich auf alte Mercedesmotoren verstehen. Von deutschen Seglern, die schon lange in diesen Gewässern segeln, ist uns besonders ein Mechaniker in Marmaris empfohlen worden. Wir wuenschen uns, dass sie Recht haben und uns dort schnell geholfen wird.

Danach müssen wir uns um einen Winterliegeplatz kümmern. In der Türkei, wo wir gerne bleiben würden, sollen die meisten guten Plätze ausgebucht sein und es sollen z.Teil lange Wartelisten bestehen. Mal sehen, wo wir bleiben können. Sobald das geklärt ist, können wir auch unsere Flüge buchen.

Ihr seht, es ist wirklich nichts berichtenswertes in den letzten vier Wochen geschehen. Vielleicht noch ein Wort zum Wetter: wir haben seit September angenehmes Sommerwetter (so um die 25 bis 27 Grad), abends kühlt es so ab, dass man eine leichte Jacke anziehen muss. Gelegentlich hat es geregnet, es war aber auch dann immer angenehm warm.

Liebe Gruesse von der Stella Maris

Reisebericht der Dirk von Damp nach Maasholm


Zweiter Reisetag  Dienstag, der 11.08.2009 Damp – Maasholm

Dirk

Wir liegen in Damp. Morgens wird noch ein bißchen die Batterie aufgeladen. Dann hören wir auf Deutschlandfunk um 11.05h den Wetterbericht. Es sind zwar Starkwind und Sturmwarnung vorrausgesagt für die westliche Ostsee und auch Belt umd Sund, aber wir liegen gut abgedeckt und können die Windstärke gar nicht richtig bestimmen. Draußen sieht das aber auch alles gut aus, sodass es eigentlich jetzt mit Westwind ganz gut auch nach Maasholm rüber gehen kann; zumal es nur ein kurzer Schlag ist. Um 11.30h legen wir ab und um 12.00h ist das Groß oben und wir segeln mit halben Wind Richtung Maasholm zur Schlei hoch.
Um 11.45h dreht der Wind etwas vorlicher, wir nehmen die Fock dazu und können dann mit ein bißchen Kreuzen auch gut das Sperrgebiet innen passieren,- zum Land hin – zumal wir auch draußen ein Patrouilleboot gesehen haben; es kann aber auch Küstenwache gewesen sein. Hier ist einiges los, sodass wir auch ab und zu mal ausweichen müssen, aber insgesamt ist es ein ruhiges Segeln.
um 14.30h nehmen wir die Segel runter, schmeißen den Motor an und motoren die letzte Meile bis nach Schleimünde rein und dann die Schlei hoch bis zur Abbiegetonne nach Maasholm rechts raus und in den Hafen rein. An der Außenmole können wir richtig schön festmachen bei weiterhin Westwind sind wir da ganz gut im Wind, liegen längsseits an der Außenmole. Auch dieses Anlegemanöver war einfach. Wir sind einfach mit dem Bug an die Mole gegangen und haben die Leine rübergelegt und uns leicht zurücksacken lassen. Ein größeres Schiff kam uns noch dazwischen, wollte sich gleichzeitig vor uns legen. Da wir auch sehr langsam motort sind, waren sie etwas ungeduldig – die ganze Zeit hinter uns – .Wir sind mit ungefähr drei Knoten reinmotort und sie sind hinter uns hergeschlichen. Aber besser langsam als überhastet und einen Fehler machen.
Abends sind wir dann noch in Maasholm Essen gegangen. Ab und zu hat es auch genieselt aber dann war es wieder ruhig.

von Matthias Busse

Reisebericht der Stella Maris – Zurück in Griechenland, Preveza


Reisebericht der Stella Maris Crew.
Stella Maris
Wir sind gestern gut und ohne Schwierigkeiten in Preveza gelandet und haben den Rest des Tages bei sehr sommerlicher Wärme genossen. Jetzt hat uns der Alltag auf der Stella wieder eingefangen.
Grüße von der Stella Maris 15. Juli 2009